PARTEIPOLITIK: Auch ohne Champions League nur geringe Präsenz

Die FDP Oberuzwil hat mit einem Mangel an neuen Mitgliedern zu kämpfen. An der spärlich besuchten Hauptversammlung besichtigten die Parteiangehörigen die Firma Magnet-Schultz in Oberrindal.

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Werkleiter Alejandro Aranda Muñoz (rechts) führt die Parteimitglieder durch die Produktionsstätte von Magnet-Schultz. (Bild: Gianni Amstutz)

Werkleiter Alejandro Aranda Muñoz (rechts) führt die Parteimitglieder durch die Produktionsstätte von Magnet-Schultz. (Bild: Gianni Amstutz)

In beinahe familiärer Atmosphäre führte die FDP Oberuzwil ihre Hauptversammlung durch. Lediglich neun Mitglieder fanden sich in den Räumen der Firma Magnet-Schultz ein. «Wenigstens ist diesmal kein Champions-League-Spiel der Grund für die geringe Anwesenheit», nahm Parteipräsident Paul Stengel das Desinteresse mit Humor auf.

Der Mitgliedermangel war dann auch eines der Hauptthemen an der Versammlung. Paul Stengel betonte, dass die Personalplanung eine der wichtigsten Aufgaben einer Ortspartei sei. Auch im Hinblick darauf, dass in naher Zukunft eine Nachfolge für sein Amt als Präsident der FDP Oberuzwil gefunden werden muss. «Junge für Parteiarbeit zu begeistern, wird aber immer schwieriger», sagte er. Alle Parteimitglieder sowie der Vorstand seien daher gefordert, in dieser Hinsicht aktiv zu werden.

Sowohl die Rechnung 2016 als auch das Budget 2017 wurden von den Anwesenden einstimmig angenommen. Passend zum informell anmutenden Rahmen wurde die Zustimmung für einmal nicht mit Handzeichen kundgetan, sondern jeweils mit einem Applaus. Ausserdem wurden sämtliche bisherigen Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt.

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch