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PARKIEREN: «Ziel ist Qualität, nicht Quantität»

Die Wipa investiert 3,5 bis 4 Millionen Franken in die Sanierung der Parkhäuser Bahnhof und Altstadt. Verwaltungsratspräsident Armin Eugster verabschiedet Werner Oertle, der sich nach 30 Jahren zurückzieht.
Philipp Haag
Verwaltungsratspräsident Armin Eugster (links) überreicht dem ausscheidenden Werner Oertle als erstem Wipa-Kunden einen neu eingeführten Badge. (Bild: Philipp Haag)

Verwaltungsratspräsident Armin Eugster (links) überreicht dem ausscheidenden Werner Oertle als erstem Wipa-Kunden einen neu eingeführten Badge. (Bild: Philipp Haag)

Philipp Haag

philipp.haag@wilerzeitung.ch

Es ist eine ordentliche Summe, welche die Wiler Parkhaus AG (Wipa) in den nächsten Jahren investieren möchte: 2,5 Millionen Franken ins Parkhaus beim Bahnhof und 1 bis 1,5 Millionen ins Parkhaus bei der Altstadt. Grund für die Investition sind Schäden an der Bausubstanz, die aufgrund von Korrosionen entstanden sind, wie Wipa-Geschäftsführer Thomas Wipf an der Generalversammlung von gestern morgen bekanntgab. Unter anderem weisen die Fahrbahnen Risse auf. Eine umfassende Instandsetzung der beiden Parkhäuser ist notwendig. Die Projektplanungsarbeiten mit Experten sind ­angelaufen. Vorgesehen ist, die Sanierungsarbeiten ab Mai des nächsten Jahres vorzunehmen. «Unter Betrieb», wie Wipf ­ergänzte. Der Verwaltungsrat spricht sich für eine nachhaltige Lösung aus, die auf 30 Jahre ­ausgelegt ist. So wird der neue Deckbelag versiegelt, damit kein Wasser mehr eintreten kann.

Führender Dienstleister beim ruhenden Verkehr

Die Sanierung der Parkhäuser entspricht der Strategie der Wipa, deren Entwicklung der Verwaltungsrat nun abgeschlossen hat. Ein Punkt ist eine hohe Qualität bei der Infrastruktur sowie ein hoher Kundennutzen, wie Verwaltungspräsident Armin Eugster sagte. «Das Ziel ist Qualität, nicht Quantität.» Dazu gehört, dass die Wipa der erste Ansprechpartner für die Stadt Wil und bis 2025 der führende Anbieter von Dienstleistungen für den öffentlichen ruhenden Verkehr in der Stadt sein soll. Um dies zu er­reichen, hat die Wipa auch im ­vergangenen Jahr investiert. Die Parkanlage Filzfabrik wurde für den Kaufpreis von 1,5 Millionen Franken ins Unternehmen integriert, was beim Umsatz zu einem Rekordergebnis führte. Der Gesamtumsatz im Jahr 2016 stieg im Vergleich zur Vorperiode um 4,5 Prozent auf 2,7 Millionen Franken. Ohne die Filzfabrik hätte der Anstieg lediglich 0,1 Prozent betragen. Ein Sorgenkind sind die Kurzparkierer im Parkhaus Bahnhof, wie Wipf ausführte. Der Umsatz hat im Vergleich zum Jahr 2015 um 1,3 Prozent abgenommen. Dies sei ein Spiegelbild der rückläufigen Umsätze im Detailhandel und eine Folge der Strategie der Grossverteiler, zusätz­liche Einkaufsmöglichkeiten ausserhalb des Zentrums von Wil zu schaffen. Im Parkhaus Altstadt konnte das Parkgeschäft bei den Kurzparkierern um 3 Prozent gesteigert werden. Bei den Dauermietern stieg der Umsatz ebenfalls an, beim Parkhaus Bahnhof um 0,5 Prozent und beim Parkhaus Altstadt um 7,5 Prozent.

Stadtrat Daniel Stutz ersetzt Marcus Zunzer

Die Dividende beträgt 10 Prozent, was vom Verwaltungsrat beantragt worden war. In diesem kommt es zu zwei Wechseln. Werner Oertle tritt nach 30 Jahren aus. Seit 1987 engagierte er sich für das Unternehmen, zuerst als Sekretär, dann als Vertreter der Stadtregierung im Ver­waltungsrat und zuletzt als frei­ ­gewähltes Mitglied. Neu ins ­Gremium aufgenommen werden Markus Meier Joos (Migros Ostschweiz) und als Delegierter des Stadtrats Daniel Stutz, der Marcus Zunzer ersetzt. Weiterhin Mitglied sind Stadtpräsidentin Susanne Hartmann, Martin Hitz und Armin Eugster als Präsident.

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