Parkieren: Die Preise in der Stadt Wil steigen

WIL. Der Stadtrat Wil hat die aktuellen Gebührentarife für die Parkierung auf öffentlichem Grund überprüft und dabei bei Parkuhren und Ticketautomaten sowie für Dauerkarten eine Gebührenerhöhung per 1. Januar 2015 beschlossen.

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Der Stadtrat Wil hat die aktuellen Gebührentarife für die Parkierung auf öffentlichem Grund überprüft und dabei bei Parkuhren und Ticketautomaten sowie für Dauerkarten eine Gebührenerhöhung per 1. Januar 2015 beschlossen. Die Parkgebühren werden in den einzelnen Zonen um 20 bis 30 Rappen pro Stunde angehoben.

Das Parkieren auf öffentlichem Grund in der Stadt Wil wird gemäss eines Bewirtschaftungskonzepts und eines Gebührentarifs bewirtschaftet. Ziel dieser Parkplatzbewirtschaftung ist es, lenkend in das Verkehrsgeschehen in der Stadt einzugreifen und das Angebot an öffentlichen Parkplätzen zu bewirtschaften sowie gleich lange Spiesse zwischen dem öffentlichen Verkehr ÖV und dem motorisierten Individualverkehr zu schaffen.

Öffentlichen Verkehr fördern

Die Parkzeiten und Tarife sind heute in Abhängigkeit ihrer Standortattraktivität für die Benutzenden gestaffelt bewirtschaftet. Je attraktiver ein Parkplatz, umso höher der Tarif und umso kürzer die maximal erlaubte Parkzeit. Das Stadtgebiet wurde dafür in die vier Bereiche Zentrumskernzone, Zentrumszone, Zentrumsrandzone und übrige Zone eingeteilt. In diesen Zonen gilt, von punktuellen Ausnahmen abgesehen, jeweils von Montag bis Samstag zwischen 7 und 19 Uhr ein Gebührentarif zwischen 60 Rappen und 2 Franken pro Stunde. Die letzte Anpassung der Gebühren bei Parkuhren und Ticketautomaten erfolgte am 1. Juli 2011. Nun hat der Stadtrat den entsprechenden Gebührentarif überprüft und eine Gebührenanpassung beschlossen, um so den Umsteigeeffekt auf den öffentlichen Verkehr weiter zu fördern.

Dauerparkieren auch teurer

Neben den Gebühren bei Parkuhren und Ticketautomaten wurden auch die per 1. Januar 2012 letztmals angepassten Tarife der Parkkarten für das Dauerparkieren (Nachtparkieren; heute 30 Franken pro Monat) und die Bewilligungen für Anwohnende in der Erweiterten Blauen Zone (heute 40 Franken pro Monat) überprüft. Für diese Dauerkarten wurde eine Gebührenerhöhung um 10 Franken pro Monat beschlossen. (sk)

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