Panzer verursachten nur minime Schäden

Die dreitägige Volltruppenübung des Panzersappeur-Bataillons 11 in der Region ist gestern zu Ende gegangen. Sind Panzer im zivilen Umfeld im Einsatz, kommt es aus technischen Gründen fast zwangsläufig zu Schäden. Doch fallen diese bei weitem nicht mehr so hoch aus wie in früheren Jahren. Das hat Gründe.

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Gestern morgen: Ein Schützenpanzer rollt über den Schwanenkreisel. (Bild: Hans Suter)

Gestern morgen: Ein Schützenpanzer rollt über den Schwanenkreisel. (Bild: Hans Suter)

REGION. Rund 900 Soldaten mit zwei Dutzend Raupen- und zahlreichen Pneufahrzeugen waren während dieser Übung auf den Strassen in der Region unterwegs. Darunter Schützenpanzer des Typs M113 mit einem Gewicht von 13 Tonnen und Geniepanzer des Typs Leopard 2 mit einem Gewicht von 60 Tonnen. Bereits liegt eine erste Schadensbilanz vor: Bis gestern abend um 17 Uhr beliefen sich die registrierten Schäden auf rund 5000 Franken. Dabei handelt es sich laut Ruedi Blaser, begleitender Chefexperte des Schadenbüros des VBS, vorwiegend um beschädigte Randsteine, kleinere Belagsschäden und Landschäden bei den Furten für die Flussüberquerungen. Dass die Schadensumme nicht höher ausgefallen ist, hat Gründe: «Wegen der sommerlichen Hitze fanden die Verschiebungen mit den Fahrzeugen in der Nacht und früh morgens bei kühleren Temperaturen statt», sagt Ruedi Blaser. Zum anderen sei zur Schadenverhinderung gute Vorbereitungsarbeit geleistet worden. Seit dem Jahr 2004 werden Volltruppenübungen von einem Schadenexperten des VBS begleitet. Seither sind die Schäden massiv gesunken. Die Truppenübung war aber auch militärisch ein Erfolg. Die gesteckten Ziele wurden weitgehend erreicht und es gab weder Unfälle noch Verletzte. (red.)

Dienstag morgen: Ein Schützenpanzer überquert die Thur bei Oberbüren, sekundiert von einem Geniepanzer. (Bild: Urs Bänziger)

Dienstag morgen: Ein Schützenpanzer überquert die Thur bei Oberbüren, sekundiert von einem Geniepanzer. (Bild: Urs Bänziger)