Panoramatafel beim Kirchplatz wird überarbeitet

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Wil Von den Österreicher Alpen bis hin zu Eiger und Mönch – das Panorama, das sich einem auf der Terrasse beim Kirchplatz St. Nikolaus in Wil beim Blick nach Süden zeigt, ist eindrücklich. Auf einer metallenen Panoramatafel wird die Aussicht erläutert – Bergspitzen und Ortschaften sind in der Grafik vermerkt. Die Tafel wurde 1976 durch Georg Rimensberger gezeichnet. Einer Lehre als Stoffdruck-Entwerfer mit künstlerischer Ausbildung am Gewerbemuseum in St. Gallen folgte die Tätigkeit als Volontär in einem grafischen Atelier. Begleitend dazu absolvierte Rimensberger eine Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule in St. Gallen. Ein Studienaufenthalt in Rom schloss seine «Lehrzeit» ab. Ab 1953 war Rimensberger als freiberuflicher Maler und Grafiker tätig, seit 1971 wohnte er in Wil. Wohl am bekanntesten, weil in Millionenauflage gedruckt, sind seine Briefmarkenserien für die Pro Juventute, obwohl sein Werk auch Bilder, Bildteppiche, Aquarelle und Drucke umfasst. Am 14. August 1998 starb Georg Rimensberger.

Markanter Kamin des ZAB steht nicht mehr

Heute präsentiert sich die Rimensberger-Tafel nicht mehr sehr ansehnlich – die Oberfläche wird durch Kratzer verunstaltet. Zudem hat sich auch inhaltlich einiges verändert. Zwar sind die Berge natürlich nach wie vor dieselben – andere Dinge wie etwa der markante Kamin des ZAB in Bazenheid oder auch andere auffällige Gebäude haben sich in den vergangenen Jahren sehr wohl verändert. Aus diesen Gründen hat das Info Center der Stadt Wil eine Überarbeitung der Tafel in Auftrag gegeben.

Beat Imhof aus Balterswil hat die Grafik anhand von Fotos digital neu gezeichnet. Spezialisiert ist Imhof, Betreiber eines eigenen Kartografie-Ateliers, auf sehr detaillierte und präzise OL-Karten, die in Wettkämpfen auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen. Von dieser OL-Leidenschaft her kennt er auch Wil bestens, ist er doch Gründungs- und Ehrenmitglied des Vereins OL Regio Wil. (sk)