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Panflöte ist ein vielseitiges Instrument

Mit einem einwöchigen Lager bereitete sich die Panflötengruppe Da Capo auf das Konzert in der Niederwiler Kirche vor. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Vroni Krucker
In der Panflötengruppe Da Capo spielen Schülerinnen genauso wie Seniorinnen. (Bild: Vroni Krucker)

In der Panflötengruppe Da Capo spielen Schülerinnen genauso wie Seniorinnen. (Bild: Vroni Krucker)

Nicole Manser vom Leiterteam freute sich über die zahlreichen Zuhörer und sagte zu der Panflötengruppe: «Ich habe gehört, dass ihr eine strenge, aber wertvolle Woche im Musiklager im Bregenzerwald erlebt habt. Ich bin gespannt auf euer Musizieren.» Seit elf Jahren bereitet sich das Ensemble mit einem Musiklager auf das Konzert vor.

Die Panflöte ist eines der ältesten Instrumente der Welt – mit einem warmen, fast ein wenig rauchigem Klang. Sie verdankt ihren Namen dem Hirtengott Pan. Der Sage nach wollte Pan die Nymphe Syrinx zur Frau nehmen. Als diese ablehnte, wurde sie von einer schützenden Gottheit in ein Schilfrohr verzaubert. Aus Kummer schnitt sich Pan aus diesem eine Flöte, mit der er später den Musikwettstreit gegen Apollo antrat und gewann.

Auftakt mit Händels «Wassermusik»

Die gut 20 Musizierenden – von Primarschülerinnen bis zu Seniorinnen – erreichten mit ihrem Spiel die Herzen der Zuhörenden schon mit den ersten Klängen. Sie eröffneten das Konzert mit der «Wassermusik» von Georg Friedrich Händel.

Wie vielseitig die Panflöte eingesetzt werden kann und wie spielfreudig die Musizierenden sind, zeigte sich in der Folge. Da kamen schwedische Volks- und Liebeslieder ebenso zum Zug wie moderne Songs. Nostalgie brachte «La Paloma», populär geworden durch den Hamburger Sänger Hans Albers. Den schönen «Schmetterlingstanz» hatte das Mitglied Uschi Imboden komponiert, animiert vom Musizieren im dunklen Wald. Man sah die zarten Falter vor dem geistigen Auge hin und her fliegen und auf den Notenständern ausruhen. Wunderschön interpretierte die Formation die bekannte Melodie zum tschechischen Märchen «Drei Nüsse für Aschenbrödel». Auch Werner Baumgartners «Burehochzig» begeisterte. Der Leiter, Khosro Soltani, brauchte keinen Dirigentenstab. Mit Handzeichen gab er die Einsätze. Der Maestro spielte in beeindruckender Weise das Fagott, das mit dem warmen Klang einen faszinierenden Kontrast gab und mit dem Ensemble eine schöne Harmonie bildete.

Eine nicht alltägliche Kombination war Panflöte und Trachtentanz. Die Trachtengruppe Uzwil hatte sich auf dieses Experiment eingelassen – und begeisterte das Publikum. Ob zur Polka oder anderen Rhythmen, die Tänzerinnen und Tänzer in ihren schmucken Trachten brachten eine spezielle Note ins Konzert und harmonierten glänzend mit den Flötistinnen.

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