ORIENTIERUNGSLAUF: Die OL Regio Wil im hohen Norden

Rund 60 Mitglieder der OL Regio Wil verbrachten zwei Wochen in Norwegen und Schweden. Neben einem Trainingslager im norwegischen Fredrikstad stand die Teilnahme am legendären O-Ringen auf dem Programm.

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Clubfoto zur Erinnerung vor der Skihytta des Fredrikstadt Skiklubb. (Bild: Valerie Widmer)

Clubfoto zur Erinnerung vor der Skihytta des Fredrikstadt Skiklubb. (Bild: Valerie Widmer)

Die Mitglieder der OL Regio Wil kamen diesen Sommer in den Genuss eines ganz speziellen Trainingslagers. Ziel war das ­ 80 Kilometer südlich von Oslo gelegene Fredrikstadt in Norwegen. Als Unterkunft diente das grosse, mitten im Wald gelegene Clubhaus (Skihytta) des ortsansässigen OL-Vereins Fredrikstadt Skiklubb (FSK).

Mit den weitläufigen Wäldern, welche hohe Anforderungen an die Physis und die OL-Technik stellten, war die Trainingsinfrastruktur perfekt. In verschiedenen Trainings in unterschiedlichen Geländen konnte an der eigenen OL-Technik gefeilt werden. Natürlich durfte das Clubleben nicht zu kurz kommen. Neben den Trainings gab es genügend Zeit, die wunderbaren Strände auf den Schären vor Fredrikstadt zu erkunden oder die Sauna in der Skihytta zu geniessen. Als Abschluss stand ein Staffeltraining zusammen mit Läufern vom Fre­drikstadt Skiklubb und dem benachbarten OL-Club Halden an. Sogar der Staffelweltmeister Magne Dæhli gab sich die Ehre.

Orientierungslauf mit 12000 Teilnehmern

Für die meisten der rund 60 mitgereisten Clubmitglieder ging die Reise nach einer Woche weiter ins schwedische Värmland. In ­Arvika fand der O-Ringen, ein Mehrtagesorientierungslauf mit fünf Etappen, statt. An diesem Grossevent nahmen über 12000 Orientierungsläuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt teil. Wiederum wurde OL in traumhaften Geländen geboten. Auch die Organisation dieses Gross­events war eindrücklich. Das ­zentrale Wettkampfzentrum mit dem Campingplatz wurde auf einem Flugplatz errichtet. Die «Regiölis» konnten das gelernte aus der Vorwoche direkt umsetzen. Wie im Norden üblich, gibt es wenige Wege im Wald, dieser ist jedoch gut belaufbar. Ent­sprechend wird meistens mit dem Kompass der direkte Weg zwischen den Posten gewählt. Dabei muss man aufpassen, ­ dass man den Überblick durch die vielen Details und Hügel nicht verliert. Nach den Etappen wurde auf dem Zeltplatz zusammen gekocht und auch das eine oder andere Lied angestimmt. Zusammengefasst waren es wunderbare zwei Wochen mit sportlichen ­Herausforderungen und einem tollen Vereinsleben, welche ­die mitgereisten Clubmit­glieder der OL Regio Wil erleben ­durften.

Benjamin Müller

sport@wilerzeitung.ch