Orgel, Gitarre und Texte aus «alle nächte werden hell»

Am Sonntag, 20. November, um 15 Uhr laden Marie-Louise Eberhard Huser, Orgel, und Stefan Hug, Gitarre, zur besinnlichen Feierstunde ein. Franz Wagner liest Texte von Wilhelm Willms aus «alle nächte werden hell».

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Die Kargheit der November-Natur lädt ein zur meditativen Ruhe. Darum gehört schon seit vielen Jahren die musikalische Meditation in der Friedhofskapelle Wil zum festen Bestandteil des toccatawil-Programms.

Natürlich, schlichte Einfalt

Der katholische Priester Wilhelm Willms ist Verfasser vieler lyrischer Werke und geistlicher Lieder. Er lebte von 1930 bis 2002. Eingestimmt werden die Besucher und Besucherinnen mit einem Duett für Gitarre und Orgel (Original für zwei Gitarren) von John Dowland (1563–1626). Die Werke des englischen Komponisten gelten als sehr ausgereift und anspruchsvoll. Nur acht Tage vor Johann Sebastian Bach ist der Komponist Johann Paul Schiffelholtz (1680–1758) geboren. Allerdings widmete er sich eher der «natürlich, schlichten Einfalt» in seinen Kompositionen – und ist daher nicht zu vergleichen mit dem grossen Meister. Die Sonata in A-Dur für Gitarre und Orgel (Original für zwei Gitarren) trägt in ihrer harmonischen Schlichtheit zur meditativen Atmosphäre.

Mit Werk von Beethoven

Das Adagio für Gitarre und Orgel (Original für Mandoline und Cembalo) von Ludwig van Beethoven dürfte das bekannteste Werk im Programm der Abendmusik sein. Zum Schluss erklingen eine Romanza, Minuetto und Trio von Fernando Carulli (1770– 1841). Der italienische Komponist schuf rund 400 Werke und ist Verfasser einer populären Gitarrenschule.

Alle sind herzlich zu dieser besinnlichen Feierstunde eingeladen. Der Eintritt ist frei, Kollekte zur Deckung der Konzertkosten. (pd)