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Optimismus und Bedenken: Regio Wil ist überzeugt, dass Wil West bald kommt

Mit gebündelten Kräften von Regio Wil, der Standortentwicklung Wil West sowie dem Wirtschaftsportal Ost wollen die beiden Kantone St. Gallen und Thurgau mit 22 involvierten Gemeinden in die Zukunft schreiten.
Roland P. Poschung
Trotz Hitze: Die Delegierten freuen sich über das Gastrecht in der Wiler Firma S. Müller Holzbau AG. (Bild: Roland P. Poschung)

Trotz Hitze: Die Delegierten freuen sich über das Gastrecht in der Wiler Firma S. Müller Holzbau AG. (Bild: Roland P. Poschung)

An der 17. Delegiertenversammlung der Regio Wil konnte Präsident Guido Grütter auf einen grossen Arbeitsaufwand der Geschäftsstelle und Arbeitsgruppen hinweisen. Dennoch hielt er kritisch fest: «Wir leben offen­sichtlich in einer Region von Bedenkenträgern. Im Zusammenhang mit dem Projekt «Entwicklungsschwerpunkt Wil West» ist oft zu hören und zu lesen, man glaube nicht, dass das je zu Stande kommen wird.» Die Parole war klar: «Wil West wird kommen!» Widerstand kündigt sich unter anderem aus Bronschhofen an. Ein Referendum würde das Projekt zur Volksabstimmung bringen.

Gute Arbeitsplätze in einer intakten Umwelt

Der Entwicklungsschwerpunkt Wil West, mitsamt dem neuen Autobahnanschluss, wird in einigen Jahren Realität sein, ist Grütter überzeugt. Kritik sei Ansporn dieses grosse Projekt gemeinsam weiter voran zu bringen: «Von nichts kommt nichts.» Ziel sei, für künftige Generationen gute und genügend Arbeitsplätze in einer intakten Umwelt zur Verfügung zu stellen. Die Weichen dazu wurden 2018 mit einer Charta gestellt.

Das umfangreiche Agglomerationsprogramm Wil mit den Generationen Zwei (2015-2018), Drei (2019-2022) und Vier (2024-2027) sei auf gutem Weg. Durch die Komplexität ist seit Januar 2019 eine neue Organisationsstruktur mit dem Begriff «Standortentwicklung Wil West» aufgebaut und mit mehr Personal bestückt worden, darunter mit Robert Stadler als Standortförderer, Peter Guler, als neuen Gesamtprojektleiter und Sven Müller als PR-Fachmann.

Bei der Umsetzung von grossen Vorhaben hätten Unternehmer zeitlich andere Vorstellungen als die Politik und die Behörden. «Eine grosse Zahl von Interessengruppen und Einzelnen können sich zu allen Aspekten eines Projektes, sei es öffentlich oder privat, äussern», so Grütter im Vorwort. Es gehöre zum Verständnis der Demokratie, auch Bedenken und Meinungen von Minderheiten und einzelnen Betroffenen zu hören und in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Letztlich bestimme eine Mehrheit – manchmal sogar ein Gericht – ob und wie ein Projekt umgesetzt werde. Grütter sagt:

«Die Demokratie will keine Risiken. Wo Risiken vermutet werden, werden diese mit Gesetzen vorsorglich wegreguliert.»

Austritte und neue Vorstandsmitglieder

Unter dem Traktandum Wahlen wurden die Gemeindepräsidenten Roman Habrik, Kirchberg, Willy Nägeli, Fischingen, und Pasquale Zampogna von der Ritel Ltd. in Degersheim dankend für ihr Engagement verabschiedet. Habrik und Mäder sind weiter im Wirtschaftsportal Ost aktiv.
Neu im Vorstand von Regio Wil sind die beiden Gemeindepräsidenten Stefan Frei aus Jonschwil und Hans Mäder aus Eschlikon.

Über die Entwicklungen in den Arbeitsgruppen berichteten Peter Guler, der Uzwiler Gemeindepräsident Lucas Keel und Robert Stadler, der öfters nervös auf sein Handy blickte. Er bat um Verständnis, seine Ehefrau sei kurz vor der Niederkunft. Die nächste Delegiertenversammlung ist auf den 21. November angekündigt. (ropo)

Alfred Escher als Vorbild

Im Jahr 2019 jährt sich der 200. Geburtstag von Alfred Escher. Zu einem bedeutenden Teil sei es ihm zu verdanken, dass aus dem armen Auswanderungsland Schweiz und der noch sehr jungen Eidgenossenschaft eine der weltweit innovativsten und wichtigsten Industrienationen geworden sei. Eschers Wirken klingt bis heute nach.

Es gelte, diesen Errungenschaften über Generationen Sorge zu tragen. Auch müssten sie laufend angepasst, erneuert und den kommenden Generationen zur Verfügung gestellt werden.

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