Ohne Wasser gibt es kein Leben

Bei der Dorfkorporation Bazenheid stehen zwei grössere Projekte an. Im Sommer wird über das weitere Vorgehen zur Fernwärme informiert. Im Herbst soll das sich im Bau befindende Wasserreservoir Chamm seiner Zweckbestimmung übergeben werden.

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Der Verwaltungsrat der Dorfkorporation Bazenheid. (Bild: red.)

Der Verwaltungsrat der Dorfkorporation Bazenheid. (Bild: red.)

BAZENHEID. Es gibt jene, die führen ein Amt aus, für andere ist es etwas mehr. Zu Letzteren gehört Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation. Bei ihm ist die Verantwortung über das Wasser auch Berufung. Auf den Tischen standen Karaffen, gefüllt mit örtlichem Wasser. «Ich möchte damit unterstreichen, wie gesund unser Wasser ist. Es ist wohl sehr kalkhaltig, aber sehr oft empfehlen die Ärzte die vermehrte Einnahme von Calcium- und Magnesium-Tabletten. Bei uns reicht es, wenn wir genügend Wasser direkt ab Hahn trinken», klärte der Präsident die 144 Anwesenden an der Korporationsversammlung auf. Forster verglich das Hahnenwasser mit handelsüblichem Wasser und konnte belegen, dass das Nass aus der Leitung punkto Härtegraden durchaus mit jenem aus der Flasche mithalten kann. Einseitig fiel auch sein Vergleich beim Preis aus. Ein Liter direkt aus dem Boden kostet ein Achtel Rappen, jener aus der Flasche ist um ein Vielfaches höher.

Gewinn ausgewiesen

Der Konsum des Brauch- und Trinkwassers ist im letzten Jahr um 2,3 Prozent gestiegen und nähert sich in absoluten Zahlen der Millionengrenze in Kubikmetern. Mit ein Grund ist die Zunahme des Wasserkonsums bei den Grossabonnenten, was zum Gewinn von 154 878 Franken beitrug. Die Investitionen in der Sparte Wasser belaufen sich auf 90 000 Franken. Dieser Betrag liegt unter dem Budget, weil zwei Bauprojekte, Hintere Bahnhofstrasse und Sanierung Nuetenwilerstrasse, verschoben worden sind. Beim zweiten Standbein der Dorfkorporation, der Kommunikation, sehen die Zahlen genauso erfreulich aus. Trotz Investitionsaufwand von 167 000 Franken verblieb ein Reingewinn von 109 000 Franken. Dies hängt damit zusammen, dass die Kommunikationsrechnung 35 400 Franken tiefer lag als im Voranschlag vorgesehen, was mit den wenig aufgetretenen Störungen begründet wird. Im Budget ist ein gleichbleibender Kubikmeterpreis von 70 Rappen vorgesehen. Bei den Investitionen sind Ausgaben von 200 000 Franken geplant. Forster zeigte sich auch erfreut betreffend Umrüstung auf Glasfaser. «Vor allem im Haupt- und Ortsnetz sind schon grosse Gebiete mit Glasfaser ausgerüstet.»

Wieder aufwärts

Durch gesundheitliche Probleme von Pächterin Jennifer Kyburz entwickelte sich das Restaurant Bären, im Besitz der Dorfkorporation, nicht wie gewünscht. Gesundheitlich geht es der Pächterin wieder besser. Durch längere Öffnungszeiten soll es mit dem Dorftreff wieder aufwärtsgehen. Mit Informationen zum Kommunikationsnetz, zur Fernwärme – erste Ergebnisse sollen im Sommer vorliegen – und zum Reservoir Chamm beendete Forster die Versammlung. (red.)

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