Oft letzter Schritt vor der Verzweiflung

Im Tiergesundheitszentrum Health Balance finden regelmässig öffentliche Besichtigungen statt. Am Samstag führte der Gründer und zurücktretende Geschäftsleiter Urs Bühler durch die Anlage, in der Schul- und Alternativmedizin zusammenwirken.

Kathrin Meier-Gross
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Urs Bühler (2. v. r.) spricht über Schwingungen in der Therapiehalle. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Urs Bühler (2. v. r.) spricht über Schwingungen in der Therapiehalle. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

UZWIL. Oft ist es pure Verzweiflung, die einen Tierbesitzer Hilfe im Tiergesundheitszentrum suchen lässt. Manchmal geht eine lange Leidensgeschichte voraus mit Behandlungen, die nicht die erwünschte Besserung gebracht haben. «Wir suchen nach den Ursachen und wollen nicht einfach nur Symptome bekämpfen», betonte Urs Bühler vor den Besucherinnen und Besuchern. Eine Abklärungsmöglichkeit ist die Resonanzanalyse, welche Erklärungen für gesundheitliche Störungen liefern kann.

Energie empfangen

Zu den alternativen Heilmethoden gefunden hat der ehemalige Konzernleiter des gleichnamigen Unternehmens Anfang der Neunzigerjahre. Eines seiner Pferde lahmte während eines Military-Events. Die Symptome waren offensichtlich, die Ursache musste erst gesucht werden. So kam es, dass der rational denkende Maschineningenieur begann, sich mit alternativen Heilmethoden auseinanderzusetzen. Daraus resultierte 2004 die Eröffnung des Tiergesundheitszentrums. Mit direkter Sicht zum Säntis sind beim Neuhaus auf

78 000 Quadratmetern Stallungen, Therapiebauten, Trainingsanlagen und Weiden errichtet worden. Auf dem Rundgang wies Bühler auf die nach baubiologischen Aspekten erstellten Gebäude hin. Der Rundbau für das Healing beispielsweise wurde über dem stärksten geomantischen Kraftpunkt des Geländes gebaut. Bühler erzählte von Tieren und Menschen, die darin Energie empfangen haben und dadurch den Genesungsprozess verstärken konnten. Im Kosyrevbau werden Lebewesen von vielen äusseren Schwingungen abgeschirmt und können regenerieren. Die Schalltherapie beeinflusst mit Schwingungen. Diese spielen auch in der sehenswerten Therapiehalle eine wichtige Rolle.

Chirurgische Eingriffe

Die Pferdeboxen wurden nach speziellen Massen gebaut und so gut wie möglich von Elektrosmog abgeschirmt. «Es ist erstaunlich, wie die Tiere ruhig werden, sobald sie in diese Räume kommen», sagte Bühler. Mit der integrierten Thurland Klinik können im Tiergesundheitszentrum chirurgische Eingriffe sowohl an Pferden wie auch an kleineren Tieren vorgenommen werden. «Wir bringen schulmedizinische und ganzheitliche, energetische Behandlungen zusammen.»

Prophylaktisch arbeiten

Als therapeutische Massnahmen stehen für Pferde und Hunde unter anderem Aquatrainer zur Verfügung. 20 Mitarbeiter, davon drei Tierärzte, gehören zum Team von Urs Bühler, der demnächst die Geschäftsleitung an Christina Ward übergeben wird. Goldfische, Python, Leguan und alle Arten von Haustieren sowie Pferde sind im Tiegesundheitszentrum schon bei körperlichen Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten behandelt worden. «Eigentlich wären wir lieber präventiv tätig, aber die Kunden kommen oft erst, wenn sie fast schon am Verzweifeln sind», stellt Bühler mit einem Augenzwinkern fest. «Wenn sie dann bleiben, kann prophylaktisch gearbeitet werden. Von der Schwangerschaft bis zum Sterbeprozess.»

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