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Offene Fragen zu Wil West: Stadtparlamentarierin Erika Häusermann reicht Anfrage ein

Stadtparlamentarierin Erika Häusermann hat eine Anfrage zum ESP Wil West eingereicht. In dieser erkundigt sie sich über die Kosten, politische Mitsprache und eine mögliche Kompensation für den Verlust von Kulturland.
Gianni Amstutz
Hier soll der Entwicklungsschwerpunkt Wil West entstehen. (Bild: Hanspeter Schiess und Urs Bucher)

Hier soll der Entwicklungsschwerpunkt Wil West entstehen. (Bild: Hanspeter Schiess und Urs Bucher)

Bis zu 3000 Arbeitsplätze und Investitionen von rund 130 Millionen Franken: Die Eckdaten der Gewerbe- und Industriezone, die im Westen von Wil entstehen soll, sind beeindruckend. Rund um den Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Wil West gibt es aber noch einige Fragen. Das Projekt ist denn auch kein einfaches. So liegt der ESP Wil West zwar auf Thurgauer Boden, der aber dem Kanton St. Gallen gehört.

Vorstoss, um offene Fragen zu klären

lamentarierin Erika Häusermann (GLP) beschäftigen einige offene Fragen zum Millionenprojekt. In einem Leserbrief zum ESP Wil West schreibt sie: «Wir reden hier nicht nur von der vergleichsweise harmlosen Zersiedelung, sondern von der Zubetonierung eines ganzen Landstriches.» Nun hat sie eine Anfrage an den Stadtrat eingereicht. So erkundigt sie sich nach dem Kostenanteil, der auf die Stadt Wil entfällt.

Weiter beschäftigt die GLP-Parlamentarierin auch der Bevölkerungszuwachs, mit dem in der Stadt Wil aufgrund der bis zu 3000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in unmittelbarer Nähe der Stadt zu rechnen ist. Einerseits will sie wissen, wie hoch der Zuwachs geschätzt wird und wie sich dieser auf den Schulraumbedarf auswirkt. Dies vor dem Hintergrund, dass es in Wil bereits jetzt an Schulraum mangelt und dieser im Zuge des Projekts «Schule 2020» erweitert werden soll. Sie fragt, ob der Bedarf an Schulraum mit dem ESP Wil West weiter steigen wird und wie der Stadtrat dies in seiner Planung berücksichtigt. Zudem will Häusermann wissen, wo die Unternehmen, die sich im ESP Wil West niederlassen, ihre Steuern bezahlen werden.

Denn das Gebiet liegt zwar auf Thurgauer Boden, gehört jedoch dem Kanton St. Gallen. Ausserdem erkundigt sie sich, bei welchen Entscheidungen die Wiler Stimmberechtigten ein politisches Mitspracherecht haben. Schliesslich möchte sie vom Stadtrat wissen, ob für den Verlust von Kulturland die Auszonung anderer Flächen vorgesehen ist, wie dies das Raumplanungsgesetz vorschreibt.

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