Offene Ausgangslage in der Halle

Heute beginnt im Faustball die Hallenmeisterschaft in der 1. Liga, die eine umkämpfte Angelegenheit zu werden scheint. Mit dabei sind auch Oberbüren und die Reserven der FG Rickenbach-Wilen. Eine Modusänderung erhöht die Spannung.

Conrad Aschwanden
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FAUSTBALL. Zum ersten Spieltag treffen sich heute alle acht Mannschaften in Diepoldsau. Ab 9 Uhr messen sich die Reserveteams von Faustball Widnau und Wigoltingen mit Affeltrangen und Aufsteiger Waldkirch in vier Partien. Am Nachmittag ab 13.30 Uhr stehen weitere fünf Begegnungen auf dem Programm. Zusammen mit den heimischen Reserven des SVD Diepoldsau und jenen der Faustball-Gemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) treten der Thurgauer Aufsteiger Elgg-Ettenhausen 3 sowie Oberbüren an.

Punkte werden halbiert

In einer einfachen Spielrunde tragen die acht Mannschaften eine Qualifikation aus. Nach Diepoldsau treffen sie sich zwei Wochen später in Waldkirch sowie am 8. Dezember in Wängi zu den übrigen beiden Spieltagen.

Danach trennen sich die Teams in eine Final- sowie eine Relegationsgruppe mit Vor- und Rückrunde. Diese Spielrunden finden am 5. und 19. Januar in Müllheim beziehungsweise Wilen statt. Alle Teams starten mit den halben Punkten aus den Qualifikationsspielen.

Reserven aufstiegsberechtigt

Seit vergangenem Winter können Reserveteams in die Nationalliga B aufsteigen. Dies jedoch nur, wenn die erste Mannschaft in der NLA spielt, der Verein also nicht schon in der NLB vertreten ist. Diese Liga wird neu in je einer Ost- und Westgruppe durchgeführt und die Anzahl der NLB-Mannschaften von acht auf zwölf aufgestockt. Absteigen müssen jeweils die beiden Letzten aus beiden Gruppen und die Zweitletzten bekommen eine Zusatzchance zum Ligaerhalt.

Sie messen sich jeweils mit zwei Gruppenersten bzw. aufstiegsberechtigten Mannschaften der vier Erstligagruppen. Zwei der drei Teams spielen dann im nächsten Winter jeweils in den beiden Gruppen der NLB. Die grosse Rechnerei wird wohl auch in dieser Wintermeisterschaft die erste Liga sowie die beiden Nationalligen begleiten. Denn in diesen drei Spielklassen darf pro Verein jeweils nur eine Mannschaft vertreten sein. Elgg-Ettenhausen 3 wird also bestimmt nicht aufsteigen können. Wigoltingen 2 nur, wenn die erste Mannschaft als NLB-Vertreter aufsteigt und Faustball-Widnau 2 sowie Rickenbach-Wilen 2 nur, wenn sich ihre Fanionteams in der höchsten Liga halten können. Dies gilt auch für die Reserven des Schweizer Meisters Diepoldsau, doch die Rheininsler gelten erneut als Mitfavorit in der Titelfrage.

Prognose schwierig

Die Ausgangslage für die Hallenmeisterschaft der 1. Liga in der Ostschweizer Gruppe ist offen. Leicht zu favorisieren ist Diepoldsau 2, das schon im vergangenen Winter die Meisterschaft auf dem zweiten Platz beendet hatte. Mit dem Lässer-Trio Christian, Roman und Simon verfügt es zudem über viel NLA-Erfahrung

Praktisch alle Erstligisten treten vorwiegend mit ihren bisherigen Kadern an. Dies lässt sich jedenfalls aus den Anmeldungen zur Hallenmeisterschaft schliessen. Doch meist ergeben sich in den Vorbereitungen noch Übertritte innerhalb der Kader oder vereinzelt gar zu andern Vereinen.

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