ÖKUMENE: Entwicklungsländer vor der Ausbeutung schützen

Die ungleiche Verteilung der Ressourcen war Thema am Suppenzmittag in Oberuzwil.

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Gedankenaustausch am Oberuzwiler Suppenzmittag. (Bild: Bea Näf)

Gedankenaustausch am Oberuzwiler Suppenzmittag. (Bild: Bea Näf)

Im musikalisch untermalten ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche von Oberuzwil gingen Pfarrer René Schärer und Pfarreileiterin Ingrid Krucker auf die ungleiche Verteilung der Ressourcen für die Weltbevölkerung ein. Westliche Länder wie die Schweiz unterstützten Investitionen in Grossplantagen, welche wertvolles Ackerland in Entwicklungsländern für ihre Zwecke missbrauchten. Kleinbauern seien die Leidtragenden, denn sie würden das Land dringend zum Leben benötigen. Im Namen der Kirchen setzten sich die Institutionen Brot für Brüder und Fastenopfer für die Rechte der betroffenen Familien ein.

Mit tiefsinnigen Gedanken und vielfältigen Naturbildern führten Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse vor Augen, wie dankbar sie für ihr Leben in einigermassen intakter Natur sein dürften. Dass sich die Kinder aber nichtsdestotrotz mit Menschen befassen, die in weniger privilegierter Situation leben müssen, kam deutlich zum Ausdruck. Die meisten Kirchenbesucher machten sich anschliessend auf den Weg ins Kirchgemeindehaus zum Suppenzmittag. Zahlreiche Helferinnen und Helfer servierten eine reichhaltige Gersten- und Gemüsesuppe. Bei Kaffee und Kuchen entstanden interessante Gespräche. (bn)