Öffentliche Hand muss ausstehende Zahlungen berappen

Seit dem 1. Januar 2012 muss die öffentliche Hand zu 85 Prozent für ausstehende Krankenkassenprämien und Kostenbeteiligungen säumiger Zahler aufkommen, sobald die Krankenkasse diese mit einem Verlustschein belegt. Im Kanton Thurgau werden diese Kosten

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Seit dem 1. Januar 2012 muss

die öffentliche Hand zu 85 Prozent für ausstehende Krankenkassenprämien und Kostenbeteiligungen säumiger Zahler

aufkommen, sobald die Krankenkasse diese mit einem Verlustschein belegt. Im Kanton

Thurgau werden diese Kosten

vollumfänglich auf die Gemeinden übertragen. Im Kanton St. Gallen können die Versicherer ihre ausstehenden Forderungen bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) geltend machen. Die SVA übernimmt die

Kosten und bekommt diese

teils durch den Kanton und teils durch die politischen Gemeinden zurückerstattet. (uam)