Oberuzwil weiht sanierten Kindergarten coronabedingt in kleiner Runde ein

Der Abschluss der Aufstockung und Erneuerung des Kindergartens bei der Oberuzwiler Schulanlage Breite wurde gestern mit einem Einweihungsfest «light» begangen: Covid-19 verunmöglichte ein geselliges Beisammensein.

Christoph Heer
Merken
Drucken
Teilen
Gemeindepräsident Cornel Egger blickte zurück auf die Geschichte des einstigen Flachdachbaus, der nun zu einem Bijou geworden sei.

Gemeindepräsident Cornel Egger blickte zurück auf die Geschichte des einstigen Flachdachbaus, der nun zu einem Bijou geworden sei.

Bilder: Christoph Heer

Da freuen sich nicht nur die 42 Kindergärtler, die sich von nun an im renovierten und aufgestockten Haus aufhalten können. Auch für die sieben Lehrpersonen wird es ein neues Gefühl sein, in den grosszügig und modern gestalteten Räumen zu unterrichten.

Nachhaltige Baustoffe, insbesondere viel Holz, prägen die Atmosphäre im sanierten und aufgestockten Kindergarten.

Nachhaltige Baustoffe, insbesondere viel Holz, prägen die Atmosphäre im sanierten und aufgestockten Kindergarten.

Die jüngste Etappe der Oberuzwiler Schulraumplanung kann erfolgreich abgeschlossen werden – ein neues Bijou ist geboren, freute sich Gemeindepräsident Cornel Egger. Das Bauprojekt umschrieb er an der offiziellen Einweihungsfeier (coronabedingt ohne Handwerker, Apéro und Nachtessen) wie folgt: «Von der Teilsanierung des undichten Flachdaches und dauernden Feuchtigkeitsproblemen, über ein Pfadiheim, zum Zwergähüsli.» Stetig wurden die baulichen Massnahmen weiterentwickelt, so, bis schliesslich der nun betriebsbereite, gelungene Bau entstanden ist.

Augenmerk auf nachhaltige Baustoffe

«Nebst der Weiterentwicklung des Baus haben wir auch auf die verbauten Materialien ein besonderes Augenmerk gelegt. Wir wollten möglichst viele nachhaltige Substanzen verwenden und so der Ökologie Rechnung tragen», sagte Cornel Egger zu den anwesenden Lehrpersonen, Pressevertretern und Baukommissionsmitgliedern.

Tatsächlich sticht das warme Naturell des grosszügig verwendeten Holzes ins Auge. Aus dem ehemaligen Flachdach wurde ein Steildach, darauf montiert ist die Fotovoltaikanlage und für die Heizung arbeitet eine Wärmepumpe.