OBERUZWIL: Vereint unter einem Dach

Beteiligte der «Frühen Förderung» und Fachstellen haben sich zum Startworkshop für das Familienzentrum getroffen.

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Das Angebot für Familien mit Kleinkindern reicht in Oberuzwil vom Kinderarzt, der Mütter-und Väterberatung über die Spielgruppe, die Tagesfamilien, den Kindertreff, das Muki- und Vaki-Turnen bis hin zur heilpädagogischen Früherziehung und zum Deutschkurs für Mütter mit Kleinkindern und weiteren sozialen, gesundheitlichen und erzieherischen Angeboten. Ziel sei es, am Ende der ersten Projektphase im Herbst 2017 über ein breit­abgestütztes Basiskonzept sowie eine Gruppe Beteiligter zu ver­fügen, die das Familienzentrum bedarfsgerecht plane und sich für ein tragbares Angebot einsetze, informiert der Gemeinderat.

Sechs Personen, welche die Angebote der frühen Förderung für Familien, aber auch die Kirche sowie lokale und regionale Fachstellen vertreten, sind bereit, in einer Interessengruppe mit­zuarbeiten. Aus der bisherigen mehrjährigen Arbeit mit den ­Beteiligten und konkret aus dem Startworkshop hätten sich wichtige Erkenntnisse ergeben, die bei der weiteren Planung unverzichtbar seien. So sei unter anderem zu klären, wie die Freiwilligenarbeit und die professionellen Angebote nebeneinander funktionieren und gleichberechtigt bestehen können. Zudem seien geeignete Räumlichkeiten zu finden, die zentral gelegen sind und einen niederschwelligen Zugang ermöglichen. Ebenso will die Gemeinde die Trägerschaft und den Betrieb auf eine verlässliche Basis stellen. Dazu brauche es personelle und finanzielle Ressourcen von unterschiedlichen Seiten. Das Angebot soll auch für fremdsprachige Familien oder solche in schwierigen Verhältnissen zugänglich sein.

Zum Abschluss der Phase I will der Gemeinderat das Basiskonzept beraten und festlegen, mit welchen Rahmenbedingungen die Phase II umgesetzt werden soll. In den Fokus kommen voraussichtlich die Frage der Unterstützung durch die Gemeinde, die tragfähige Vernetzung, die Konkretisierung des Konzepts und die Finanzierung des Familienzentrums sowie eine Auftaktveranstaltung mit der Bevölkerung. Falls der Gemeinderat im Laufe des Projekts den Bedarf und die Machbarkeit positiv bewertet, wäre mit der Realisierung eines Familienzentrums frühestens Ende 2018 zu rechnen. (red)

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