OBERUZWIL: Trotz Wetterkapriolen gefeiert

Die Chilbi gehört traditionell zu den Grossanlässen in einem Dorf. Neben dem Flanieren sind Sehen und Gesehenwerden sowie der Austausch in gemütlicher Runde wichtig. So auch am Wochenende in Oberuzwil.

Christine Gregorin
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Gehört zu einer Chilbi wie das Amen in der Kirche: Beim Autoscooter hatten mehrere Generationen Spass. (Bilder: Christine Gregorin)

Gehört zu einer Chilbi wie das Amen in der Kirche: Beim Autoscooter hatten mehrere Generationen Spass. (Bilder: Christine Gregorin)

Christine Gregorin

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Die Oberuzwiler Chilbi bot eine bewährte Mischung aus ansprechendem Angebot, Unterhaltung und diversen Verpflegungsmöglichkeiten. Die Auftritte im «s‘Zelt» erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für einmal verhinderte aber die Grossbaustelle der Clientis Bank den seit vier Jahren üblichen Rundlauf. Stattdessen liessen die wohl nur ausnahmsweise auf der Hauptstrasse zwischen Gemeindehaus und Betreuungs- und Pflegezentrum «Wolfgang» platzierten Stände das Dorfzentrum zur autofreien Zone werden.

Das Wetter machte den Mitwirkenden allerdings einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Insbesondere der arg vom Winde verwehte Sonntag lud nicht zum Verweilen ein.

Den Widrigkeiten in den Beizli getrotzt

Neben zahlreichen anderen Attraktionen reizte der Parcours der «Pfadi Bi-Pi» dazu, die eigene Geschicklichkeit zu testen. Die «Jungschi» präsentierte kurzweiligen Spass an den «Olympischen Spielen». Dorflauf (siehe Text unten), Marktstände, Lunapark und Kasperlitheater gehörten ebenfalls zum Programm.

Letztlich lud die geschenkte Stunde in der Nacht auf den Sonntag allen Widrigkeiten zum Trotz zum gemütlichen Verweilen ein. Denn in den von verschiedenen Dorfvereinen geführten Beizli liessen die angebotenen Köstlichkeiten kaum Wünsche offen.