OBERUZWIL: Patrick Schätti neu im Gemeinderat

Die FDP verliert den Sitz des zurückgetretenen Gemeinderats Thomas Müller an die CVP. Mit 686 Stimmen entschied Patrick Schätti den Wahlgang knapp für sich. Ingrid Markart (FDP) erzielte 632 Stimmen.

Andrea Häusler
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Er schwang bei der Ersatzwahl oben aus: der Oberuzwiler Gewerbler Patrick Schätti. (Archivbild: Philipp Stutz)

Er schwang bei der Ersatzwahl oben aus: der Oberuzwiler Gewerbler Patrick Schätti. (Archivbild: Philipp Stutz)

Andrea Häusler

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Ziel erreicht – muss das Fazit der CVP nach dem gestrigen Wahlgang lauten. Nicht nur, weil mit dem 47-jährigen Leiter des Betreuungs- und Pflegezentrums Wolfgang und Verwaltungsrat der Familien-Aktiengesellschaft, ein Gewerbler im Gemeinderat Einsitz nimmt. Bereits nach dem kampflos preisgegebenen Gemeinderatssitz von Schulratspräsidentin Silvia Mahrle vor zwei Jahren hatte die Partei angekündigt, diesen bei den nächsten Wahlen zurückerobern zu wollen.

Das Wahlresultat fiel jedoch eher knapp aus. Mit 686 Stimmen übertraf Patrick Schätti das absolute Mehr von 665 Stimmen um lediglich 21 Stimmen. Von den abgegebenen 1348 Stimmzetteln waren 17 leer, 3 ungültig, 1328 gültig. Die Stimmbeteiligung betrug 32,9 Prozent. Schätti war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Achtungserfolg für Ingrid Markart-Kaufmann

Mit 632 Stimmen erzielte die Kandidatin der FDP, Ingrid Markart-Kaufmann, mehr als einen Achtungserfolg. Entsprechend positiv war gestern ihre Reaktion: «Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, sondern dankbar für die tolle Erfahrung», sagte sie. Ihr sei bewusst gewesen, dass der geringe Bekanntheitsgrad im Dorf ein Handicap sei. Umso mehr freue sie sich darüber, dass ihr so viele Oberuzwiler das Vertrauen geschenkt hatten. «Ich habe viel gelernt und erst recht Freude an der Politik bekommen.»

Mit Schättis Wahl ist die CVP wieder stärkste Kraft im Gemeinderat. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: Cornel Egger (Gemeindepräsident), Alois Schilliger, Patrick Schätti (alle CVP), Caroline Bartholet, Reto Almer (FDP), Roland Bischof (SP) und Roland Waltert (SVP).