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OBERUZWIL: «Niemand soll durchs Netz fallen»

Die Delegierten der Mütter- und Väterberatung Untertoggenburg-Wil-Gossau wollen den Dialog zwischen den Beraterinnen und den Gemeinden intensivieren. Thematischer Schwerpunkt des Jahres 2016 ist aber die Qualitätssicherung.
Zita Meienhofer
60 Prozent der frischgebackenen Eltern haben im 2015 ein- oder mehrmals das Angebot der Beratungsstellen in der Region Untertoggenburg-Wil-Gossau in Anspruch genommen. (Archivbild: Susann Basler)

60 Prozent der frischgebackenen Eltern haben im 2015 ein- oder mehrmals das Angebot der Beratungsstellen in der Region Untertoggenburg-Wil-Gossau in Anspruch genommen. (Archivbild: Susann Basler)

OBERUZWIL. Nicht nur für Flawils Gemeindepräsident Elmar Metzger, der im vergangenen Jahr zum Präsidenten der Mütter- und Väterberatung Untertoggenburg-Wil-Gossau gewählt worden ist, war die Delegiertenversammlung vom Mittwoch eine Premiere, auch für die Verantwortlichen der Gemeinde Kirchberg. Diese sind im vergangenen Jahr neu zur Organisation gestossen. Wie der Kontakt zwischen den Delegierten der Gemeinden und den Beraterinnen noch intensiviert werden kann, war das zentrale Diskussionsthema in der Allgemeinen Umfrage. Denn dieser Kontakt sei wichtig und werde sehr begrüsst, so Elmar Metzger.

Zunahme der Beratungen

1199 Neugeborene waren im vergangenen Jahr aus den 13 der Beratungsstelle angeschlossenen Gemeinden gemeldet worden. Gemäss Stellenleiterin Luzia Burren haben knapp 60 Prozent der Eltern dieser Babies die Beratung ein- oder mehrmals in Anspruch genommen. Deutlich zugenommen haben die telefonischen Beratungen. Und ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der Hausbesuche. Luzia Burren bezeichnet diese als wertvolles Instrument, um in kurzer Zeit einen guten Einblick in die Familien zu erhalten. Sie weist jedoch darauf hin, dass es nicht mehr selbstverständlich sei, dass nach dem Spitalaufenthalt der Kontakt mit der Mütter- und Väterberatung gesucht werde. «Wir beschäftigen uns weiterhin mit der Aufgabe, eine Schnittstelle zu gestalten, damit niemand durchs Netz fällt», so Burren.

Die Aufnahme der Gemeinde Kirchberg ist reibungslos verlaufen. Kirchberg hatte die Beratungsstelle vorher in Eigenregie betrieben. Metzger spricht von einer Win-win-Situation. Auch weil die Integration von Kirchberg dazu geführt hatte, dass alle 18 Beratungsstellen überprüft und teilweise neu organisiert wurden.

Qualitätssicherung überprüfen

Die personelle Situation hat die Verantwortlichen im vergangenen Jahr beschäftigt. Patrizia Steimer, Irene Stark und Esther Meier haben die Organisation verlassen, Corinne Langenegger bezog Mutterschaftsurlaub und Idda Brändle hat ihr Pensum auf 60 Stellenprozente reduziert. Allerdings konnte die Nachfolge geregelt werden. Neu arbeiten Christine Mathis, Rita Morf und Sonja Egger im Team.

Den Verantwortlichen geht die Arbeit auch im laufenden Jahr nicht aus. Die Leistungsvereinbarung aus dem Jahre 2005 wird überarbeitet. Ebenso soll die Qualitätssicherung der Mütter- und Väterberatung überdacht und allenfalls neu konzipiert werden.

Kostenanteil wird kleiner

493 585 Franken kostete die Mütter- und Väterberatung die 13 Gemeinden im Jahr 2015. Im Budget 2016 wird mit einem Aufwand von 537 200 Franken gerechnet. Die Zunahme des Aufwands ist in der Aufnahme Kirchbergs begründet. Dennoch – oder gerade weil Kirchberg nun dazugehört – können die Gemeinden in 2016 mit geringeren Kostenanteilen rechnen.

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