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OBERUZWIL: Losgelöstes Nashorn trifft namenlosen Elefanten

Elf Kunstschaffende: Die Galerie Fafou in Oberuzwil startet mit namentlicher und künstlerischer Vielfalt in die neue Saison. Eine Idee, die ankommt, wie der Zulauf zur Vernissage vom Samstagabend aufzeigte.
David Halter zeigt – nebst Beat Belser – mit eindrücklichen Werken die künstlerisch umsetzbaren Möglichkeiten der digitalen Fotografie auf. (Bilder: Andrea Häusler)

David Halter zeigt – nebst Beat Belser – mit eindrücklichen Werken die künstlerisch umsetzbaren Möglichkeiten der digitalen Fotografie auf. (Bilder: Andrea Häusler)

Sie leben in verschiedenen Kantonen, arbeiten mit unterschiedlichsten Werkstoffen und entführen den Betrachter in ungleiche Welten. Ein bunter Haufen passionierter und wenig bekannter Künstler teilt sich derzeit die Ausstellungsräume an der Freudenbergstrasse, um zu vermitteln, was der Galeriestandort verspricht: Freude. Diese war bereits am Samstag sicht- und fühlbar: Ein breit interessiertes Publikum wohnte der Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung «Anfang18» bei. Einzeln, paar- und gruppenweise, mit oder ohne Weinglas, jedoch ununterbrochen von stimmiger Livemusik begleitet, verweilte männiglich zwischen den erlebbar gemachten künstlerischen Welten. Ein Pudel mit Mütze, ein Strauss mit Zigarette, ein Schaf mit Ohrringen - wer kommt auf was? Die Zwillinge Melanie und Illona Würgler aus Winterthur beispielsweise, aus deren Atelier auch der Elefant in blau stammt – ein Bild ohne Titel. Tierisch geht es mit den Werken Marc Lohri weiter. Und grossformatig dazu. Lohri malt ebenfalls in Acryl: losgelöste Nashörner oder Hirsche, die mit dem «grünen Mann» sprechen. Im Gegensatz zu Beat Belser, St. Gallen, der, wie David Halter aus Herisau, weder Pinsel noch Schere braucht, um seinen Werken den Ausdruck zu geben: Beide bilden die Welt fotografisch ab. Viel Beachtung fanden am Samstag die Skulpturen René Böschs aus Züberwangen. Zentral im Raum platziert provozieren sie geradezu die Auseinandersetzung mit dem Handwerk und dem Menschen. Aber nicht nur diese. Der Künstlerreigen ist weit grösser, die Zahl der Werke sowieso. Bis zur Finissage vom 18. März, 14 bis 17 Uhr, besteht die Möglichkeit, sich auf eine regionale Kulturreise durch zwei Räume zu begeben. Die Öffnungszeiten sind auf der Website der Galerie publiziert. (ahi)

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