OBERUZWIL: Kirchenglocken schweigen für ein paar Wochen

Im Turm der katholischen Kirche müssen die Glockenaufhängungen infolge starker Korrosionsschäden erneuert werden. Während der Arbeiten gibt es kein Geläut.

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Wie der Kirchenverwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Bichwil-Oberuzwil informiert, wird die mechanische Erstausrüstung, die seit 1935 in Betrieb ist, komplett saniert. Bei der Instandstellung wird eine Glockentechnik eingesetzt, welche die Aarauer Firma Rüetschi in Zusammenarbeit mit dem europäischen Kompetenzzentrum für Glocken, Pro Bell, entwickelt hat. Dabei liegt die Priorität in der Verbesserung der Klangqualität, verbunden mit einer Reduktion des Schallpegels. Die niedrigere Aufprallintensität reduziert auch die Ermüdung von Glocken und Bauwerk. Diese Technik habe sich gut bewährt und eine breite Zustimmung in der Öffentlichkeit erfahren, teilen die Verantwortlichen mit.

Start der Arbeiten voraussichtlich am Montag

Die Demontage aller fünf Glockenanlagen ergibt die Möglichkeit, die Risse der Wände in der Glockenstube ebenfalls zu sanieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich am nächsten Montag gestartet. Für die Restaurierungsarbeiten ist ein Anlagestillstand von rund sieben Wochen unumgänglich. Anschliessend wird die Läutanlage teilweise provisorisch wieder in Betrieb gesetzt. Bis die richtigen Klöppel auf Mass bereit sind, vergehen nochmals rund sieben Wochen. Erst dann ist das Projekt abgeschlossen. Die Klangresultate werden hörbar sein, ist der Kirchenverwaltungsrat überzeugt. (pd/red)