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OBERUZWIL: CVP will den Sitz zurückerobern

Die CVP schickt Patrick Schätti als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Gemeinderat ins Rennen. Die FDP will den freiwerdenden Sitz von Thomas Müller verteidigen. Damit kommt es am 26. November zur Kampfwahl.
Philipp Stutz
Patrick Schätti wurde von der Parteileitung der CVP als Gemeinderatskandidat portiert. (Bild: Philipp Stutz)

Patrick Schätti wurde von der Parteileitung der CVP als Gemeinderatskandidat portiert. (Bild: Philipp Stutz)

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch

«Patrick Schätti ist eine im Dorf verankerte Persönlichkeit», sagt Thomas Franck, Co-Präsident der CVP-Ortspartei. «Ausserdem ist es wichtig, dass das Gewerbe wieder im Gemeinderat vertreten ist.» Der von der Parteileitung zur Wahl vorgeschlagene Schätti ist 47-jährig und Vater von vier Kindern. Er leitet das Betreuungs- und Pflegezentrum Wolfgang, wo auch drei seiner vier Kinder und seine Gattin Liselotte tätig sind. Beim Familienbetrieb handelt es sich um ein KMU. Das Zentrum bietet Platz für 50 Bewohner, die von gleich vielen Mitarbeitern betreut werden.

«Ich bin mit Engagement dabei», sagt Patrick Schätti, der den Verwaltungsrat der Familien-Aktiengesellschaft präsidiert. Die Strukturen des Betriebs seien schlank gehalten. «Die ganze Familie steht dahinter.» Ausserdem ist Schätti Mitglied des Verwaltungsrates der Wasserkorporation Oberuzwil. Bei einer allfälligen Wahl will er dieses Amt abtreten. Auch die Chilbi liegt ihm am Herzen. «Ich will dazu beitragen, dass dieser Anlass dem Dorf erhalten bleibt.»

«Die CVP ist eine bodenständige Partei»

«Der freiwerdende Sitz steht eigentlich der SVP zu», gesteht Thomas Franck. Doch habe diese Partei weder Ansprüche angemeldet noch einen Kandidaten ins Rennen geschickt. Beim Rücktritt von Schulratspräsidentin Silvia Mahrle – der Schulratspräsident ist von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates – hat die CVP auf eine Kandidatur verzichtet. Aber angekündigt, bei der nächsten Gemeinderatswahl mit einem Vorschlag aufzuwarten. Dieses Versprechen werde nun eingelöst.

Für Patrick Schätti kam die Anfrage zu einer Kandidatur eher überraschend. Er sei stark mit dem Umbau des Pflegezentrums beschäftigt gewesen. Nach seinem Wunschressort im Gemeinderat befragt, erwähnt er die Wirtschaft, den Sozialbereich und die Kultur. Doch ist er sich bewusst, dass er bei einer allfälligen Wahl als Amtsjüngster das Anciennitätsprinzip einzuhalten hat. Die CVP erlebt Schätti als bürgerliche und bodenständige Partei, die keine falschen Versprechen abgebe. «Die Menschen sind geerdet und mit guten Zielen unterwegs.» Der CVP-Kandidat erachtet den Kontakt von Mensch zu Mensch als wichtig. Er spricht von einem sozialen Menschenbild und davon, dass das Betreuungs- und Pflegezentrum Wolfgang ein offenes Haus für alle Religionen sei.

«Es ist wichtig, dass Oberuzwil über intakte Gewerbebetriebe verfügt», betont Schätti. Ausserdem müssten sich die Einwohner in ihrer Wohngemeinde zu Hause fühlen. «Dazu zählt nicht alleine das Wohnen, sondern auch das Naherholungsgebiet.» Er spricht von Dynamik und Qualität im Dorf, von der Beständigkeit des Wohnorts mit seinen Schulen und dem Sozialwesen. Als seine Hobbys erwähnt Patrick Schätti das Wandern, Reiten und Skifahren. Ausserdem ist er Präsident der St. Gallischen Reitermusik.

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