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OBERUZWIL: Badehosen bereithalten

Die Sanierungsarbeiten im Hallenbad sind in der Endphase. Noch in dieser Woche wird das Becken mit Wasser gefüllt. Aber nicht zum Schwimmen, sondern für Testläufe. Am 25. November ist es dann so weit.
Urs Bänziger
Im Hallenbad riecht es nach frischer Farbe. Die Maler bringen die letzten Pinselstriche an. (Bilder: Urs Bänziger)

Im Hallenbad riecht es nach frischer Farbe. Die Maler bringen die letzten Pinselstriche an. (Bilder: Urs Bänziger)

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

Es riecht nach frischer Farbe im Hallenbad. Die Maler bringen die letzten Pinselstriche an. Auch die anderen Arbeiten stehen vor der Fertigstellung. In der Schwimmhalle werden Geländer montiert und der Metallrahmen für einen grossen Materialkasten gesetzt. Die Oberlichter, die parallel zu den Bahnen im Becken verlaufen, leuchten bereits. Sie dienen den Rückenschwimmern als Orientierungshilfe und ist eine Idee, welche die Baukommission spontan umgesetzt hat. In Blau- und in Rottönen präsentieren sich die neuen Plattenbeläge in den Duschen. Und was die Schulkinder ganz besonders freuen wird: der grosse Föhn, der an der Decke montiert ist und die Haarschöpfe ganzer Gruppen auf einmal trocknet, wird auch nach der Sanierung wieder in Betrieb sein.

Der grosse Föhn bleibt erhalten

Der grosse Föhn sei eine Besonderheit im Oberuzwiler Hallenbad, sagt Bauverwalterin Claudia Lenz-Kunz. «Da die nötigen Ersatzteile nach all den Jahren noch beschafft werden konnten, stand der Revision nichts im Weg. Wir wissen, dass der grosse Föhn bei den Kindern sehr beliebt ist und deshalb wollten wir ihn unbedingt erhalten.» Abgesehen von der Auskleidung des Schwimmbeckens mit Edelstahl, den neuen Wand- und Bodenbelägen und den frischen Farben wird den Besuchern nicht gross auffallen, dass das Hallenbad gründlich saniert worden ist. Von den veranschlagten Kosten in der Höhe von 5,8 Millionen Franken fliesst ein grosser Teil in die technische Erneuerung. Die Aufbereitungsanlage im Untergeschoss ist nicht mehr wiederzuerkennen. Die verrosteten Pumpen und die als Folge des undichten Schwimmbeckens anderen korrodierten Maschinenteile wurden entfernt und durch neue ersetzt.

Noch im Verlauf dieser Woche wird das Becken mit Wasser gefüllt. Zum Schwimmen ist es aber noch zu früh. Zuerst gibt es Testläufe. «Bevor das Hallenbad wieder eröffnet wird, müssen die Wasseraufbereitungsanlage, die Lüftung und die Heizung auf ihre Tauglichkeit geprüft werden», sagt die Bauverwalterin. «Die Tests, aber auch die Endreinigung werden einige Tage in Anspruch nehmen.» Wie Claudia Lenz sagt, liegen die Sanierungsarbeiten im Zeitplan. Die Wiedereröffnung könne wie geplant am 25. November stattfinden.

Kosten liegen im Rahmen des Voranschlags

Im Rahmen des Voranschlags bewegen sich auch die Kosten. Die Bauverwalterin dementiert im Dorf kursierende Gerüchte, wonach die Sanierung wesentlich teurer zu stehen kommen werde. «Nicht nur der Terminplan, sondern auch die Kosten werden laufend überprüft. Eine Endabrechnung liegt natürlich noch nicht vor, aber es wird sicher keine negative Überraschung geben», versichert Claudia Lenz. Einen Tag der offenen Tür mit Überraschungen soll es dagegen am 25. November geben, wenn die Oberuzwiler Bevölkerung das Hallenbad wieder in Beschlag nehmen kann. «Am Tag der offenen Tür wird es nicht einfach einen Rundgang durch die Einrichtung geben», sagt Lenz. Mehr wollte sie zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht verraten.

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