Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBERUZWIL: Autonomes Wohnen in Heimnähe

Die Tage der Liegenschaft Bahnhofstrasse 24 sind gezählt. Auf dem Grundstück entsteht ein ­Mehrfamilienhaus mit einem Angebot für betreutes Wohnen. Die Dienstleistungen erbringt das Tertianum Christa.
Andrea Häusler
Auf dem Grundstück Bahnhofstrasse 24 soll der Neubau realisiert werden. (Bild: Andrea Häusler)

Auf dem Grundstück Bahnhofstrasse 24 soll der Neubau realisiert werden. (Bild: Andrea Häusler)

Das Projekt ist bewilligt, der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Noch diesen Monat werde die bestehende Liegenschaft zurückgebaut und der Spatenstich für den Neubau erfolgen, sagt Marco Willi von der Zili AG in Bronschofen, die als Bauherrin auftritt. Geplant sei der Bau von 13 «bezahlbaren, altersgerechten Mietwohnungen». 1370 Franken sollen die 2?-Zimmer-Wohnungen kosten. Diese werden modern und barrierefrei ausgestattet und verfügen über Balkone. Im Erdgeschoss ist ein Gemeinschaftsraum geplant, darunter befindet sich eine Tiefgarage. Wenngleich die Kleinwohnungen nicht explizit als Seniorenwohnungen ausgeschrieben werden, sei das Zielpublikum klar die ältere Generation, die Wert auf eine zentrale Wohnlage in Gehdistanz zum Bahnhof und einer Bushaltestelle vor der Tür legen, sagt Willi.

Variable Dienstleistungen aus dem Haus Christa

Speziell für das Projekt ist die Kooperation der Bauherrschaft mit dem Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Christa auf der gegenüberliegenden Strassenseite. So wird der Mieterschaft bei Bedarf die Möglichkeit geboten, Beratungs- und Dienstleistungen der Pflegeinstitution in Anspruch zu nehmen. Wer nicht kochen möchte, kann sich beispielsweise das 4-Gänge-Menü des Hauses Christa in die Wohnung liefern lassen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, den Wasch- und Bügelservice in Anspruch zu nehmen oder Unterstützung bei der Hausarbeit oder bei administrativen Arbeiten anzufordern. Ferner gibt es dort einen Coiffeur.

Baukosten von rund vier Millionen Franken

Das Neubauprojekt «Allegra» soll Menschen im dritten Lebensabschnitt auch dann noch ein weitgehend selbstständiges Wohnen und Leben ermöglichen, wenn gewisse altersbedingte Einschränkungen den Alltag erschweren. Deshalb sei, in Zusammenarbeit mit den Verant­wortlichen des Wohn- und Pflegezentrums Tertianum Christa, auch ein Konzept für optionale Pflegeleistungen erarbeitet worden, erklärt Marco Willi. Nebst der Grund- und Behandlungspflege, durch die örtliche Spitex sichergestellt werde, könnten auch die Pflegeeinrichtungen im Haus Christa benützt werden. Ebenfalls sei es möglich, so­genannte Wohlaufkontrollen sowie Betreuungsdienstleistungen durch das Team Tertianum ausführen zu lassen.

Der Neubau soll rund vier Millionen Franken kosten. Marco Willi rechnet mit einem Bezug der dreizehn Wohnungen im November nächsten Jahres.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.