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OBERUZWIL: Augen, Ohren und Herzen geöffnet

Nach zehn Jahren und fünf Durchführungen darf das Tonfenster gewiss als Tradition bezeichnet werden. Der beeindruckende Besucheraufmarsch bestätigt die Organisatoren auf jeden Fall in ihrem Tun.
Christine Gregorin

Christine Gregorin

redaktion@wilerzeitung.ch

«Heute war unser allererster Auftritt, bei dem Leute wirklich zuhören», freuen sich Lena Rhyner und Anina Hohl von Team Two unmittelbar nach ihrer gelungenen Premiere am frühen Sonntagabend. Die dreimonatige Vorbereitungszeit hat sich bezahlt gemacht. Das Publikum belohnt die im Singer-Songwriter-Stil intonierten und analog dazu auf der Gitarre begleiteten Lieder mit reichlich Applaus.

Eingebettet in ihren Auftritt gesteht Clownin LaBella (Bernadette Fürer), dass sie nicht gern arbeitet. Sogar dieser eine Tag alle zwei Jahre sei ihr schon zu viel. Und ausserdem müsse man für das Tonfenster ja immer etwas völlig Neues erfinden und einstudieren. Mit der Vorführung des von ihr programmierten Roboters «Estella» sorgt sie letztlich für einen putzigen Kontrapunkt.

Es hat Platz für alle

Susanne Huber steht auch bei der fünften Auflage mit einer Schülerformation auf der Bühne und gehört damit zu den Stammgästen. «Das Tonfenster öffnet Augen, Ohren und Herzen. Als ich heute verschiedensten musikalischen Leckerbissen frönen durfte, musste ich einmal mehr über die Vielfalt an Talenten in diesem Dorf staunen», lautet das Fazit der Musiklehrerin. Entsprechend bezeichnet sie den vom Männerchor Frohsinn Oberuzwil (MFO) organisierten Anlass eine Plattform für Musizierende, einen Treffpunkt für Jung und Alt, einen Schmelztiegel der Kulturen.

Gelungene Premieren

«Alles in allem war das Tonfenster 2017 ein voller Erfolg und wir werden es in zwei Jahren sicher wieder durchführen», betont Thomas Künzle, seit Januar neuer MFO-Präsident. Der Kontakt zu den verschiedenen Gruppen und Chören im Vorfeld sei eine interessante Erfahrung gewesen. Schliesslich war es indes nicht ganz so einfach fünfzehn ebenso verschiedene wie abwechslungsreiche Formationen zu finden. Das Resultat habe ihn aber selbst sehr gefreut, sagt Thomas Künzle weiter. «Ich glaube, es ist uns erneut gelungen, nebst den treuen Teilnehmern, die jedes Mal dabei waren, einige interessante Premieren zu gewinnen: die Geschwister Lämmler, der Gospelchor Oberbüren, der Gospelchor Niederuzwil, das TeamTwo und nicht zuletzt Alessandro Fiore, dessen Klänge mich zu tiefst berührt haben», bilanziert der Präsident.

Das Oberuzwiler Tonfenster darf durchaus als kulturelle Bereicherung bezeichnet werden, an dem nicht nur musikalische Gruppen mit Bezug zu Oberuzwil teilnehmen können, sondern auch Kinder aus der Primarschule oder Oberstufe – schlicht ein Schaufenster für alle.

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