Oberbürer Schützen wurden festlich empfangen

Eine Woche nach dem Absenden des Eidgenössischen Schützenfestes fand der Empfang der Oberbürer Schützinnen und Schützen statt. Die Musikgesellschaft Oberbüren, diverse Vereinsdelegationen und einige Einheimische hiessen die Zurückgekehrten willkommen.

Ernst Inauen
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Oberbüren. Die Kulturkommission der Gemeinde Oberbüren organisierte für die erfolgreichen Schützinnen und Schützen am Samstag einen gebührenden Empfang. Von der Musikgesellschaft Oberbüren begleitet, marschierten die Schützinnen und Schützen und diverse Vereinsdelegationen mit ihren Fahnen vom «Hirschen» zum Feuerwehrdepot.

Vor rund zwei Monaten ging das 56. Eidgenössische Schützenfest in Aarau zu Ende.

Nachdem vor einer Woche mit dem Absenden in Aarau endgültig ein Schlusspunkt für den Grossanlass gesetzt wurde, fanden vielerorts Empfänge für die Teilnehmenden statt. Auch in Oberbüren wird die Tradition noch gepflegt, dass Vereine nach einem Eidgenössischen von der Bevölkerung und den befreundeten Vereinen empfangen werden.

Zwar fand der Anlass in der Bevölkerung wenig Beachtung, die grossen Vereinsdelegationen und die Musikgesellschaft ergaben dennoch einen würdigen Umzug zum Mehrzweckgebäude. Im Anschluss an die Ehrung und Ansprachen spendete die Gemeinde einen Apéro.

Lange Tradition

Im Feuerwehrdepot erwiesen die Vereinsfahnen unter musikalischer Umrahmung dem erfolgreichen Schützenverein MSV Oberbüren-Niederwil mit dem Fahnengruss die Ehre.

Gemeindepräsident Andrea Taverna verwies in seiner Gratulationsansprache auf die jahrhundertealte Tradition des Schiessens. Die Schützen seien bekannt für Präzision, sagte Taverna, aber Erfolge von Einzelschützen seien nur möglich bei einer aktiven Basis des Breitensports. Er schätze den Einsatz der beiden einheimischen Schützenvereine, die auch einen Beitrag an die Pflege der Kameradschaft und der Gemeinschaft leisten. So trage auch der jährliche Vereinscup zum Zusammenhalt in der Gemeinde bei.

Vereinspräsident Werner Frick berichtete über die Erfolge seiner 42 Aktiven, die nach Aarau mitfuhren. Er schilderte wie sie trotz grosser Hitze am 10. Juli in Suhr ihre Stiche schossen und zum Teil herausragende Resultate erzielten. Oberbüren-Niederwil nahm zusammen mit weiteren 430 Vereinen in der 2. Kategorie teil. Mit einem Resultat von 92,628 erreichte der MSV den respektablen 164. Rang.

Damit wurde der Verein mit einer schönen Wappenscheibe und dem Lorbeerkranz mit Goldblatteinlage belohnt. Dass Schiessen von Jung und Alt betrieben werden kann, zeige auch das breite Altersspektrum der Teilnehmenden, bemerkte Werner Frick.

Gute Einzelresultate

Neben der Vereinskonkurrenz, bei welcher Christoph Hälg, Martin Niedermann und Bernd Fäh mit je 95 Punkten wesentlich zum guten Sektionsresultat beitrugen, kamen auch andere Oberbürer Schützinnen und Schützen in den verschiedenen Stichen zum Erfolg.

So erreichten mehrere Oberbürer Frauen und Männer drei-, vier-, fünf- und sechsfache Kranzauszeichnungen. Herausragend war das Auftreten des 18-jährigen Simon Kast, der gar in allen sieben Stichen, die er schiessen konnte, ein Kranzresultat erzielte. Am Tag der Jugend, für den sich die besten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz qualifizieren mussten, kam er auf 93 Punkte und plazierte sich damit auf den 71. Rang von 678 Teilnehmenden.