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OBERBÜREN/WIL: Chauffeure suchen vergeblich

In Sirnach und Wängi gibt es Abstellplätze für LKW-Anhänger, in der Region Wil-Uzwil fehlen diese gänzlich. Es sei ein nationales Problem, sagt der Präsident der regionalen «Les Routiers Suisses».
Zita Meienhofer
Abstellplätze, wo Chauffeure ihre Anhänger deponieren können, gibt es in der Region keine. (Bild: Archiv «St. Galler Tagblatt»)

Abstellplätze, wo Chauffeure ihre Anhänger deponieren können, gibt es in der Region keine. (Bild: Archiv «St. Galler Tagblatt»)

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch

Keinerlei öffentliche Park- oder Abstellplätze (Park+Pool-Plätze) in der Nähe von Autobahnzubringern habe es zwischen Münchwilen und St. Gallen. Das bemängelten Franz Dähler aus Uzwil und Hansruedi Eugster aus Oberbüren («Parkplatz beim Autobahnzubringer», «Wiler Zeitung» vom 30. Januar). Sie brachten die Idee auf den Tisch, beim Autobahnzubringer Uzwil/Oberbüren einen solchen Parkplatz zu realisieren. Ein Leser reagierte auf ihre Idee und schrieb, dass vor allem Umlade- oder Kurzzeitabstellflächen fehlten, auf denen die Anhänger von Lastwagen abgestellt werden können, damit nur mit dem Zugfahrzeug in die Städte und Dörfer gefahren werden muss. Er merkte an, dass dies beispielsweise auf dem benachbarten Gelände der Firma Huppenkothen in Oberbüren möglich sein sollte, so wie in Sirnach und Wängi entsprechende Plätze zur Verfügung stehen.

Überbaut oder ein Lastwagenverbot

Standen den Chauffeuren einst an etlichen Orten solche Abstellplätze zur Verfügung, sind sie heute Mangelware. Einer, der ein Lied davon singen kann, ist Ruedi Bechtiger, Präsident der Sektion Säntis des Verbandes «Les Routiers Suisses» und Disponent beim Transportunternehmen Camion Transport AG in Wil. «Es fehlen schweizweit Abstellplätze für LKW-Anhänger», beschreibt er die nationale –und nicht nur regionale– Problematik. Die Situation habe sich für die Chauffeure stetig verschlechtert. Einstige Kies- und Abstellplätze wurden überbaut oder sie dürfen nur noch von Personenwagen benutzt werden. «In unserer Region gibt es keine Abstellplätze mehr», stellt Bechtiger klar.

Problem auf politischer Ebene lösen

Er weist darauf hin, dass dies ein Problem sei, dass letztlich auf politischer Ebene gelöst werden müsse. Die entsprechenden Verbände hätten sich der Thematik angenommen, sagt Bechtiger. Wie ausreichend das Anliegen auf Bundesebene wahrgenommen werde, kann er jedoch nicht im Detail sagen.

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