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OBERBÜREN: Schiff ahoi mit den Oberbürer Musikanten

Zu einer gediegenen Kreuzfahrt gehört eine erstklassige Schiffskapelle. Die Musikgesellschaft und das Jugendensemble haben ihre Gäste mit auf die musikalische Reise genommen und auf hoher See bestens unterhalten.
Kathrin Meier-Gross
Kein rotes Gummiboot, dafür ein optisch kreativ umrahmtes Posaunenduo mit Thomas Schmid und Doris Hälg.

Kein rotes Gummiboot, dafür ein optisch kreativ umrahmtes Posaunenduo mit Thomas Schmid und Doris Hälg.

Kathrin Meier-Gross

redaktion@wilerzeitung.ch

Empfangen wurden die Gäste mit einem Glas Sekt, überreicht von Kapitän Lukas Künzle, Präsident der MG Oberbüren. Nur schon die Aussicht von der Reling war vielversprechend. Die MGO hat von der Bodenseeschifffahrt ein riesiges Wandbild ausgeliehen, das bereits an der Ferienmesse Impressionen von einer Reise auf dem Wasser vermittelt hatte.

Bevor es «Leinen los» hiess, nahm das Jugendensemble, unterstützt von den Youngsters aus Zuzwil, die Wartenden mit auf eine Führung durch die Filmstudios. Dabei wurden Melodien aus «Indiana Jones», «Frozen» und einigen Disney-Filmen gespielt. Das Publikum applaudierte begeistert. Kapitän Künzle sprach dem musikalischen Leiter, Jérôme Rickli und Debora Bischof, welche die Jugendlichen betreut, seinen Dank aus für die motivierende Aufbauarbeit.

Gestartet wurde die Traumschiffreise in Stockholm mit dem gleichnamigen «Waterfestival». Komponiert hat die sinfonische Rockouvertüre Luigi di Ghisallo. Das siebenminütige Stück wird die MGO auch am 16. Juni am Kreismusiktag in Uzwil spielen. Nach einer Tanzperformance zur Musik von Michael Jackson mussten die Chef-Hostess Beatrice (Gisela Frey) und die Fitnesstrainerin Inka (Andrina Brühwiler) gestehen, dass das Schiffshorn defekt sei. Kein Problem. Ein schriller Pfiff durch Inkas Pfeife und schon tröteten die Gäste lautstark die Warnung. Begrüsst wurden auch die Ehrengäste an Bord: Emmi Eugster und Edi Züger, sie bekamen ihre Drinks im Liegestuhl serviert. Passend dazu der Marsch «Er weicht der Sonne nicht». «Caribbean Cruise» und «Rhythm Explosion» sorgten erst für ausgelassene und dann für stürmische Stimmung an Bord. Höchste Zeit für einen Besuch im Casino!

Solo im Gummiboot

Wer nicht den Jackpot geknackt hatte, fand während der Pause sein Glück am Dessertbuffet. Die musikalisch und gesanglich gestellte Frage, was man mit einem betrunkenen Seemann machen solle, bedurfte glücklicherweise keiner Antwort. Die Schiffscrew zeigte sich in bester Verfassung. Beim romantischen Song «Best Friends» brillierten Marianne Fässler (Euphonium) und Thomas Schmid (Posaune) als Solisten. Mit «El Pedro» folgte ein mitreissender Cha-Cha-Cha. Bei der «Posaunen-Seefahrt» bliesen Thomas Schmid und Doris Hälg ihr Solo im umgehängten Gummiboot. Zum Höhepunkt einer Schiffreise gehört der «Gala-Abend», eine Komposition von Franz David. Lukas Künzle, der selber viel Lob erhielt für den Einsatz, mit dem er das Vereinsschiff führt, dankte speziell Martin Jung und Kurt Ledergerber für die Vereinstreue. Jung ist mit 25 Jahren Mitgliedschaft kantonaler Veteran geworden, Ledergerber mit 35 Jahren eidgenössischer Veteran. Gedankt wurde auch Patrik Arnold, der die MGO leitet. Bevor zu den Klängen von «Mr. Saxobeat» das Schiff im Hafen anlegte, marschierten alle Helfer mit Wunderkerzen durch den dunklen Schiffssalon. Dass die Gäste die Reise genossen hatten, war leicht zu erkennen: Alle sangen den Klassiker «Eine Kreuzfahrt, die ist lustig» lauthals mit.

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