Oberbüren feiert grosses Jubiläum

Oberbüren kann 2017 sein 1200jähriges Bestehen feiern. Das Jubiläumsfest wird am 1. und 2. Juli stattfinden. Die Planungen für diesen Grossanlass haben bereits begonnen. Roger Niedermann fungiert als OK-Präsident.

Philipp Stutz
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OK-Präsident Roger Niedermann vor dem Oberstufenzentrum Thurzelg, dessen Infrastruktur der Jubiläumsfeier zugute kommen soll. (Bild: Philipp Stutz)

OK-Präsident Roger Niedermann vor dem Oberstufenzentrum Thurzelg, dessen Infrastruktur der Jubiläumsfeier zugute kommen soll. (Bild: Philipp Stutz)

OBERBÜREN. «Wir stehen mit der Planung erst am Anfang, ein offizielles Logo steht uns noch nicht zur Verfügung», sagt Roger Niedermann. Er ist Oberbürer durch und durch und hat das Präsidium des Organisationskomitees für das 1200-Jahr-Jubiläum gerne übernommen. Zusätzlich wirkt Gemeinderätin Yvonne Keller, Sonnental, in diesem Gremium mit. Die Suche nach weiteren Mitgliedern ist im Gang. Für die Zusammenstellung des Teams ist der Gemeinderat zuständig. «Unser Ziel ist es, das OK Ende März und ein Grobkonzept bis im Mai vorstellen zu können», sagt Niedermann. Es sei wichtig, früh mit der Planung zu beginnen. Beim OK handle es sich um ein relativ kleines Team, in dem Männer und Frauen, Vertreter von Vereinen und Korporationen mitwirken sollen.

Drei-Dörfer-Gemeinde

Das Jubiläum bezieht sich auf Oberbüren, doch sollen selbstverständlich die beiden Dörfer Niederwil und Sonnental in die Festivitäten einbezogen werden. «Das ist uns sehr wichtig», betont Roger Niedermann, «schliesslich bilden diese drei Dörfer zusammen die prosperierende Gemeinde Oberbüren.»

Ob das Jubiläum mit einem Kreismusiktag verbunden wird, steht zurzeit noch nicht fest. Der OK-Präsident könnte sich auch ein Musikantentreffen vorstellen. Der Einbezug der Blasmusikanten in die Festivitäten ist wichtig. Wird doch die Musikgesellschaft Oberbüren in zwei Jahren der Öffentlichkeit ihre neue Uniform präsentieren.

Gewerbe mit dabei

Bis im Sommer dieses Jahres sollen die strategischen Ziele formuliert werden. Auch das Budget muss erarbeitet werden, zu dem die Bürgerschaft im nächsten Frühjahr Stellung zu beziehen hat. Auch mit den kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) werden Gespräche geführt. «Unser initiatives Gewerbe wird sich in irgendeiner Form präsentieren», sagt Niedermann. Eine Ausstellung wie die legendäre «Gewo 91» aber scheint eher unwahrscheinlich. Müsste doch ein solcher Anlass vier Tage Zeit in Anspruch nehmen.

«Wir werden mit dem Gewerbeverein Gespräche führen und diskutieren, in welchem Rahmen er sich an der Jubiläumsfeier beteiligen will», sagt der OK-Präsident. Geplant ist auch ein Büren-Tag, an dem sich Teilnehmer verschiedener Ortschaften dieses Namens – aus Belgien, Frankreich und Deutschland – begegnen werden. Die Organisatoren, die viel Zeit und Energie in ihre Arbeit stecken, können auf eine gute Infrastruktur zurückgreifen. So bieten sich das Oberstufenzentrum Thurzelg und die Primarschulanlage Brühlacker als Bauten an, in denen die nötigen Räume für einen solchen Anlass vorhanden sind. Ob zusätzlich Zelte aufgestellt werden müssen, ist noch unklar.

Kein «Dörfligeist» auszumachen

«Der Festanlass soll verbindend wirken», sagt Roger Niedermann. Eine Art «Dörfligeist» sei bei der jungen Generation nicht auszumachen. «Jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter, aber politisch und kulturell sind wir zusammengewachsen.» Viel habe das Oberstufenzentrum Thurzelg dazu beigetragen.

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