Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBERBÜREN: Erster Titel für erste Hilfe

Der Samariterverein Oberbüren und Umgebung bezeichnet Nadja Scheiwiller als «Glücksfall.» Ihr Engagement für die Allgemeinheit brachte ihr die Nomination für den Titel «Samariter des Jahres» ein.
Als Materialwartin bereitet Nadja Scheiwiller die Übungspuppen vor. Ihr Einsatz für das Samariterwesen ist so gross, dass sie zur Wahl als «Samariter des Jahres» vorgeschlagen wird. (Bild: PD)

Als Materialwartin bereitet Nadja Scheiwiller die Übungspuppen vor. Ihr Einsatz für das Samariterwesen ist so gross, dass sie zur Wahl als «Samariter des Jahres» vorgeschlagen wird. (Bild: PD)

Der Samariterverband St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein verleiht am 10. März in der Kybun World in Sennwald den Titel «Samariter des Jahres 2017». Unter den fünf Nominierten ist Nadja Scheiwiller aus Oberbüren. «Ich war völlig überrascht, als ich die Nachricht erhielt, dass ich nominiert wurde», gesteht die Samariterin. Erst kürzlich absolvierte sie zusammen mit ihrer Vereinskollegin Iris Moser die Ausbildung zur Kursleiterin, welche beide mit Bravour bestanden. Grund für die Nomination für den begehrten Titel ist ihr unermüdlicher Einsatz für den Samariterverein Oberbüren und Umgebung und das damit verbundene Engagement zu Gunsten der Allgemeinheit: Nadja Scheiwiller organisiert Kurse, erledigt die administrative Arbeit, unterstützt die Samariterlehrer bei den Vorbereitungen und an den Übungen und sie leistet selber Sanitätsdienst. Als ob all dies noch nicht genug wäre, hat die umtriebige Oberbürerin kürzlich auch noch die vakante Stelle des Materialwartes übernommen.

Gewappnet für Notfälle

Dem Samariterverein beigetreten ist Nadja Scheiwiller vor vier Jahren: «Damals habe ich eine Freizeitbeschäftigung als Ausgleich zur Familie und dem Job gesucht. Da ich unregelmässig arbeitete, kam ein Turnverein oder generell eine Sportart, die wöchentlichen Trainings zu fixen Zeiten verlangt, zum vornherein nicht in Frage.» Der Samariterverein sei mit den monatlichen Übungen geradezu wie für sie geschaffen gewesen. Dazu kam, dass die Präsidentin früher ihre Nachbarin war und bei Begegnungen immer wieder für den Samariterverein warb. Obwohl Nadja Scheiwiller früher im Kinderspital in St. Gallen arbeitete und heute bei der Spitex Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg tätig ist, sei die Tätigkeit im Samariterverein eine ganz andere: «Bei der Arbeit beschäftigt mich vor allem die Langzeitpflege und in der Freizeit sind es dann die akuten Notfälle. Ich kann von meinem Wissen aus beiden Bereichen gegenseitig profitieren.» Sollte es während der Arbeit oder auch im privaten Umfeld einmal zu einem Unfall kommen, ist die Samariterin gewappnet. Ihr Können konnte sie bereits einmal in einem Notfall einsetzen. Während der Arbeitszeit war sie zufällig an einen Unfall herangefahren.

Gelerntes anwenden

Besondere Freude bereitet Nadja Scheiwiller der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen: «Dieser gibt mir am meisten zurück. Denn dort kann ich das angeeignete Wissen in der Praxis anwenden.» Meist seien die Begegnungen positiv und die Hilfesuchenden dankbar. Generell war es aus heutiger Sicht für Nadja Scheiwiller damals der richtige Entscheid dem Samariterverein beizutreten: «Ich erbringe gerne anderen Leuten Hilfeleistungen und die altersmässig bunt durchmischte Gruppe mit vielen jungen, aktiven Samariterinnen und Samaritern ist einfach lässig. Ja, es macht richtig Spass als Samariterin im Einsatz zu sein.» (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.