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OBERBÜREN: Aus Vision wurde Tradition

Das Konzert im Advent der Oberstufe ist ein Kontrast zu den üblichen Weihnachtskonzerten: Der Sound ist rockig und fetzig.
Christine Gregorin
Reichlich Groove und viel Soul: die Schülerband während des Konzertes. (Bild: Christine Gregorin)

Reichlich Groove und viel Soul: die Schülerband während des Konzertes. (Bild: Christine Gregorin)

«Ist da jemand?», fragen Chor und Band in die Runde. Der anerkennende Applaus lässt keinerlei Zweifel aufkommen. Ja, wie immer haben viele Zuhörerinnen und Zuhörer den Weg in die Mehrzweckhalle des Oberstufenzentrums Thurzelg gefunden.

Er habe schon beim Bau des Oberstufenzentrums die Vision eines Schülerchors gehabt, sagt Schulleiter Fredy Bühler. Dank Rolf Luder und Marco Egelhofer sei diese dann 2002 Wirklichkeit geworden. Die Bedeutung des Konzertes im Advent umschreibt er als lieb gewonnene Tradition, wertvolle Bereicherung sowie als aktive Begabungsförderung in Musik. Bühler freut sich, dass auf diese Weise immer wieder neue Talente unter den Schülerinnen und Schülern entdeckt werden. «Die Konzerte des Schülerchors sind auch ein Dank an Eltern und Bevölkerung, damit können wir ihnen etwas zurückgeben», betont Bühler.

Neben dem Gesamteindruck von Schülerchor und -band, beeindruckten am Mittwochabend die beherzten Soloauftritte. Dank Liveübertragung auf Grossleinwand war die eine oder andere Nahaufnahme bis in die hinterste Sitzreihe zu sehen.

Stimmliche Qualität und choreografische Finessen

Abgesehen von ihren stimmlichen Qualitäten überzeugten die Solistinnen und Solisten mit tänzerischen Einlagen sowie mit choreografischen Finessen. Derweil sorgten die restlichen Chormitglieder mit im Dunkeln fluoreszierenden Armbändern für einen Blickfang. «Wir haben das Optimum aus den gegebenen Umständen herausgeholt. Es hat sich bestätigt, dass die Vielfalt der Vorträge das Publikum begeistert. Ob alte oder neue Lieder, ob Solo, Duett oder Quartett, ob mit Bewegung oder ohne - es war für alle etwas dabei», sagt Chorleiter Rolf Luder. «Als ich im Sommer die neue Stelle antrat, war mir noch nicht ganz klar, was mit dem Schülerchor und der Schülerband auf mich zukommen würde», sagt Musiklehrerin Livia Angehrn. Die Proben mit dem 20-köpfigen Chor und der aus elf Instrumentalisten bestehenden Band seien intensiv und einige Male auch nervenaufreibend gewesen, doch die Jugendlichen hätten letztendlich motiviert mitgemacht.

Die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren meist doppelt so viele Sängerinnen und Sänger auf der Bühne standen, belastete zusätzlich. «Nach diesen anfänglichen Zweifeln zeigte sich jedoch, dass auch wenige Stimmen grosse Klänge erzeugen können», erklärt Livia Angehrn ihre Gefühlslage vor, während und nach der Premiere.

Christine Gregorin

redaktion@wilerzeitung.ch

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