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OBERBÜREN: 2500 Jahre alt und weiterhin topaktuell

Der Adonia-Teens-Chor gastierte im voll besetzten Saal des OZ Thurzelg mit dem Musical «Esther». Es war das dritte Premieren-Konzert mit dem neuen Programm.
Esther und Xerxes vermählen sich. (Bild: Vroni Krucker)

Esther und Xerxes vermählen sich. (Bild: Vroni Krucker)

Sie lebte um 480 vor Christus und wurde vom unscheinbaren Waisenkind in der Fremde zur Königin von Persien. Das ist die biblische Geschichte von Esther. Sie setzt ihr Leben ein, um das jüdische Volk vor dem Tod zu bewahren. Das Musical ist topaktuell. Nach wie vor werden Menschen wegen ihrer religiösen Zugehörigkeit verfolgt, vertrieben, erniedrigt und ermordet.

Bei einem Bankett befiehlt König Xerxes seine Gattin Waschti zu Tisch. Sie weigert sich. Ein Grund für den König, sie zu verstossen und eine andere Ehefrau zu suchen. Nach längerem Hin und Her und Ratschlägen von ihrem Pflegevater Mordechai stellt sich Esther dem «Königinnen Casting», ohne zu sagen, dass sie Jüdin ist. Sie wird erwählt, gekrönt und lebt umsorgt und luxuriös im Palast. Der einflussreiche Haman, Diener des Königs, ist eifersüchtig auf Mordechai und möchte sich rächen am jüdischen Volk. Er will den König veranlassen, alle Juden zu vernichten. Doch Esther hört davon, ist verzweifelt und geht zum König. Xerxes erfährt, was Haman vorhat und ist entsetzt. Denn Mordechai hat ihn selber vor einem Mordanschlag bewahrt. Er setzt sich für die Juden ein und verbannt Haman.

Moderne Musik und Gesang unter der Leitung von Marcel Wittwer unterhielten die Gäste. Chor- und Solovorträge, die Lebendigkeit der Kinder und die eingebetteten Tanz- und Ballett-Einlagen gehörten zum Stück. Die Lieder stellen existenzielle Fragen wie: Bin ich wertvoll? Bin ich gut, so wie ich bin? Was gibt meinem Leben Sinn? Junge Menschen trugen die Geschichten musikalisch in die Welt hinaus.

Vroni Krucker

redaktion@wilerzeitung.ch

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