Nur wenige Anpassungen

Das einheitliche Abwasserreglement der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil liegt öffentlich auf.

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Bütschwil und Ganterschwil vereinheitlichen Reglemente. (Bild: Hanspeter Schiess)

Bütschwil und Ganterschwil vereinheitlichen Reglemente. (Bild: Hanspeter Schiess)

BÜTSCHWIL-GANTERSCHWIL. Für die Gemeindeteile Bütschwil und Ganterschwil gelten noch die alten Abwasserreglemente der früheren Politischen Gemeinden. Mit der Vereinigung am 1. Januar 2013 begann die dreijährige Frist für die Anpassung der Reglemente zu laufen. Der Gemeinderat erarbeitete ein neues Abwasserreglement. Als Grundlage dienten die bestehenden Reglemente von Bütschwil und Ganterschwil sowie das Muster-Abwasserreglement des kantonalen Amtes für Umwelt und Energie. Die Anpassungen sind geringfügig. Eine Vereinheitlichung musste insbesondere bei der Finanzierung vorgenommen werden. Die Kosten für Erstellung und Betrieb der Abwasseranlagen müssen durch Gebühren sowie Beiträge der Grundeigentümer gedeckt werden. Es dürfen keine Gelder aus dem allgemeinen Haushalt verwendet werden.

Ins neue Abwasserreglement wurden die bisher in Bütschwil geltenden Bestimmungen übernommen. Neben der Schmutzwassergebühr nach verbrauchter Frischwassermenge wird eine Grundgebühr pro Haushalt oder pro Betrieb erhoben.

Für die Berechnung der Anschlussbeiträge wird der Gebäude-Neuwert als Grundlage herangezogen. In Ganterschwil war der Anschlussbeitrag bisher vom Zeitwert abhängig. Das neue Reglement untersteht dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist dauert bis zum Freitag, 6. Dezember. Für das Zustandekommen des Referendums sind 311 Unterschriften nötig. (gk)