«Nur für ein, zwei Jahre»

Nachdem der Braunauer Gemeinderat René Büchel nicht mehr kandidieren wollte, tut er es nun doch.

Tanja von Arx
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René Büchel Kandidat Gemeinderat Braunau (Bild: pd)

René Büchel Kandidat Gemeinderat Braunau (Bild: pd)

Herr Büchel, Mitte letztes Jahr gaben Sie Ihren Rücktritt bekannt. Warum wird daraus nichts?

René Büchel: Damals sah es so aus, dass zwei, eventuell drei Leute die Absicht haben, für das Amt des Gemeinderates zu kandidieren. Leider hat sich aber kein Kandidat bis zum Ablauf der Anmeldefrist gemeldet. Deshalb bleibe ich – falls Anfang März wieder gewählt – im Amt. Das allerdings befristet.

Wie lange wollen Sie denn noch Gemeinderat bleiben?

Büchel: Ein, zwei Jahre. Auf jeden Fall nicht die ganze vierjährige Legislatur. Darauf habe ich mich mit meiner Familie, dem Arbeitgeber sowie natürlich der Gemeinde geeinigt.

Inwiefern haben Sie sich mit Ihren Angehörigen und dem Chef geeinigt?

Büchel: Meine Frau, unsere zwei Kinder und mein Beruf im Logistikbereich waren ursprünglich der Grund, weshalb ich keine Kandidatur mehr einreichen wollte. Die Arbeit als Gemeinderat beansprucht viel Zeit.

Kann Ihre Aufgaben nicht vorläufig jemand anderes im Gemeinderat übernehmen?

Büchel: Nein, eher nicht. Braunau ist eine kleine Gemeinde, die Arbeit konzentriert sich an einem Punkt. Abgesehen davon, dass es viel zu tun gibt, bin ich mit dem Bereich Elektrizitätswerke auch für ein umfassendes und komplexes Ressort zuständig.

Das behalten Sie in dem Fall auch inne?

Büchel: Ja, auf jeden Fall bis zum Ende der Legislatur im Mai und vermutlich bis in den ein, zwei Jahren, wenn Ersatzwahlen stattfinden.

Was macht Sie ob dieses Zeitfensters und ob der Ersatzwahlen so sicher?

Büchel: Die potenziellen Kandidaten, die bislang keine Kandidatur eingereicht haben, sollten das bis dahin tun.