Nur einheimische Materialien verwendet

In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege wurde die Restaurierung des Wohnhauses in der Kobesenmühle geplant. Stiftung und Denkmalpflege waren sich in folgenden Punkten einig:

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In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege wurde die Restaurierung des Wohnhauses in der Kobesenmühle geplant. Stiftung und Denkmalpflege waren sich in folgenden Punkten einig:

• Die gegebene Substanz muss erhalten bleiben (Riegelwände, Decken, Kachelofen, Fenster, Türen, Einbaumöbel, Schindelverkleidung am Laubengang). • Elemente, die im Bau die Handschrift des Künstlers W.L. tragen, sind zu zeigen. • In Frage kommen nur naturbelassene, einheimische Baumaterialien, deren Oberfläche unbehandelt bleiben soll. • Die noch nicht isolierten Aussenwände sind nach innen zu dämmen und die nötigen infrastrukturellen Einrichtungen sind sorgfältig und unauffällig anzubringen. • Die früheren Umbauten wie Küche, WC, Bad sollen belassen werden. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geschick haben begeisterte Handwerker diese Vorgaben erfüllt. Das Haus strahlt seit Jahrhunderten und erst recht durch die Sanierung einen besonderen Charme aus. Es ist Zeuge alter, hoher Handwerkskunst, die von Seiten des Klosters St. Gallen wohl tatkräftig unterstützt wurde, aber meist nur noch in bedeutenden profanen und sakralen Bauten sichtbar wird.

Öffnungszeiten 2015: Sonntag, 6. September und 4. Oktober, jeweils 14–17 Uhr.