Nun müssen Punkte her

In der zehnten Runde der NLA von morgen Sonntag um 14 Uhr im BZU Niederuzwil steht der BC Uzwil gegen Tabellenführer Tafers-Freiburg unter Erfolgsdruck. Sonst wird es eng.

Bruno Regazzoni
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Badminton. «In den letzten Runden verloren wir sowohl gegen La Chaux-de-Fonds als auch gegen das zweitplatzierte Yverdon jeweils nur hauchdünn und mit unserer Verstärkung bei den Männern aus Dänemark und mit dem nötigen Quentchen Glück ist gegen den Tabellenführer durchaus der erste Saisonsieg möglich», schaut Uzwils Spielertrainer Jan Fröhlich dem ersten Heimspiel der Rückrunde zuversichtlicher als auch schon entgegen, obwohl seit gestern feststeht, dass Schweizer Meisterin Jeanine Cicognini ihrer Verletzung wegen definitiv nicht eingesetzt werden kann.

Demzufolge werden die Untertoggenburger nun auch beim Rückrundenstart nicht in Bestbesetzung antreten können und der angestrebte erste Saisonsieg nicht leicht zu realisieren sein.

Mit der Verpflichtung des 31-jährigen Christian Madsen-Möller, der vor einigen Jahren bereits einmal in der Schweiz für den damaligen BC Thurgau spielte, wird das Männerteam von Uzwil massiv verstärkt, gilt der Däne doch als ausgeprägter Einzel- und Doppelspieler, der hinter Jan Fröhlich auf der zweiten Position grundsätzlich gegen jeden Gegner gewinnen kann.

Auch in den beiden Doppelpartien sollte Madsen-Möller die nötige Stabilität und Ausgeglichenheit hineinbringen und wenn Fröhlich/Madsen zusammen auftreten sollten, müssten sich wohl alle Gegner warm anziehen.

Auch ohne Jeanine Cicognini sind die Uzwiler bei den Frauen gegen den Tabellenführer nicht auf verlorenem Posten. Wohl ist die Freiburgerin Caroline Schaller in guter Form, doch wenn die Uzwilerin Cendrine Hantz an ihre jüngsten Leistungen gegen Argovia und Yverdon anknüpfen kann, dann ist auch sie für jede Gegnerin gefährlich.

Bei Uzwil ist man jedenfalls zuversichtlich, auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren.

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