Nützliche Küchentips zu Gewürzen – Teil 4

Gewürze, welche auf keinen Fall zusammenpassen, sind Rosmarin mit Thymian oder Bohnenkraut mit Rosmarin oder Estragon. Estragon duldet überhaupt kein Gewürz neben sich.

Drucken
Teilen

Gewürze, welche auf keinen Fall zusammenpassen, sind Rosmarin mit Thymian oder Bohnenkraut mit Rosmarin oder Estragon. Estragon duldet überhaupt kein Gewürz neben sich. Ich würde den Rosmarin nach vorne schicken, sozusagen als General in der Schlacht, und hinten als Mannschaft täte ich Knoblauch, Zitrone und Ingwer dazu.

Das Gleiche können Sie mit anderen Gewürzen auch machen, aber tun Sie sie nicht zusammen, denn diese Gewürze haben einen hohen Radikalfänger, die keinen neben sich dulden. Sie brauchen nur ein gutes Heer und mit dem marschieren Sie in die Schlacht und dann schmeckt es.

Kümmel, Anis und Fenchel sind entblähende Gewürze. Wenn man jetzt an Kraut denkt, sagt ein jeder: Genau, da ist natürlich Kümmel dabei. Anis ist etwas, das man vom Teetrinken oder aus der Weihnachtszeit kennt. In Wirklichkeit ist Anis ein wunderbares Gewürz. Anis und Knoblauch schmecken sensationell. Der Kümmel ist ebenfalls entblähend und hilft dem Darm, dass er sich ein bisschen leichter tut.

Ein altes Rezept sagt: Wenn man mit Pilzen kocht, immer ein bisschen Kümmel zugeben, denn Pilze sind schwer verdaulich. Wer keinen Kümmel mag, der gibt einfach etwas Zitronenschale und Petersilie dazu. Das nimmt den Geschmack vom Kümmel, aber das «Gesunde» bleibt, und man verdaut die Pilze.

Erich Berger, prämierter Koch und Vorstandsmitglied bei Gastro Hinterthurgau, betreibt eine Kochschule in Münchwilen. info@bergers-kochart.ch www.ritterschmaus.ch

Aktuelle Nachrichten