Nützliche Küchentips zu Gewürzen – Teil 3

Kräuter und Gewürze sind Produkte aus Pflanzen und Früchten. Sie werden wegen des natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen bei der Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet.

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Kräuter und Gewürze sind Produkte aus Pflanzen und Früchten. Sie werden wegen des natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen bei der Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet.

Eine Monopolstellung im mittelalterlichen Gewürzhandel hatten die Araber und die Italiener inne. Mit der Kolonialisierung Asiens durch die Europäer wurden Gewürze zu einem sehr einträglichen Handelsgut, dass auch mit Waffengewalt verteidigt wurde. In diesen Zeiten war der Pfeffer beispielsweise so wertvoll, dass er sogar mit Gold aufgewogen wurde. Reiche Menschen wurden damals abschätzig als Pfeffersäcke bezeichnet. Pfeffer soll auch die Verdauung anregen, die Abwehrkräfte stärken, das Selbstvertrauen fördern, Lebensfreude und Kraft geben.

Richtig würzen heisst auch, im richtigen Augenblick zu würzen, denn in den meisten Fällen würzt man viel zu früh. Gewürze haben maximal 20 Minuten, danach sind sie von der medizinischen Seite her tot. Die Aufgabe von Gewürzen wäre es, den Magen- und Darmtrakt keimfrei zu machen und somit den Stoffwechsel anzuregen. So kann man das Gegessene wunderbar verdauen. Wenn man Gewürze zwei Stunden lang mitkocht, werden sie inaktiv und sind somit wertlos. Kräuter und Gewürze geben unserem Essen also nicht nur Geschmack und Charakter, sondern fördern bei richtiger Verwendung auch noch unsere Gesundheit.

Erich Berger, prämierter Koch und Vorstandsmitglied bei Gastro Hinterthurgau, betreibt eine Kochschule in Münchwilen. info@bergers-kochart.ch www.ritterschmaus.ch

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