Noch mehr Sicherheit im Spital

Seit wenigen Tagen ist der neue Aufwachraum im Operationsbereich des Spitals Wil in Betrieb. Insgesamt wurden 2,8 Millionen Franken investiert.

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Die moderne Monitoranlage ist ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit nach einer Operation. (Bild: pd)

Die moderne Monitoranlage ist ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit nach einer Operation. (Bild: pd)

WIL. Im drei Bettenplätze umfassenden Aufwachraum werden Patientinnen und Patienten nach Operationen von Anästhesiepflegepersonal betreut und überwacht, bevor sie auf die Stationen verlegt werden. Verschiedene Behandlungen wie etwa die nach einer Operation erforderliche Schmerztherapie werden bereits hier eingeleitet.

Mehr Patientensicherheit

Zudem können allfällige Frühkomplikationen nach einer Operation dank intensiver Überwachung rasch erkannt und von Fachpersonen verschiedener Disziplinen behandelt werden, was die Patientensicherheit weiter erhöht. Gemäss einer Mitteilung der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) gewinnt der Aufwachraum in der operativen Medizin auch aus demographischen Gründen an Bedeutung: Der Anteil älterer Menschen mit bedeutsamen Begleiterkrankungen in dieser Patientengruppe steigt.

Die Einrichtung des Aufwachraums wurde im Zuge der Erweiterung des OP-Traktes möglich. Durch den Anbau wurden die baulichen Voraussetzungen für die Anbindung des Spitals Wil an die Zentrale Sterilgüterversorgungsanlage (ZSVA) in St. Gallen geschaffen, die Anfang 2017 erfolgen wird.

Diverse Erneuerungen

Im Zuge der Bauarbeiten wurden zudem diverse Erneuerungen im OP-Bereich vorgenommen. Unter anderem wurden eine neue Klimaanlage für den OP-Trakt installiert und die Zugänge zu den OP-Sälen durch neue, elektronisch gesteuerte Schiebetüren ersetzt. Die Kosten in Höhe von 2,8 Millionen Franken trägt die Spitalregion Fürstenland Toggenburg. (pd)