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Noch immer Kein Sieg für Ciriaco Sforza: Der FC Wil tritt auf der Stelle

Nach der 0:2-Auswärtsniederlage in Lausanne wartet Ciriaco Sforza weiterhin auf seinen ersten Sieg als FC-Wil-Trainer. Beim Auftritt in der Westschweiz konnten die Wiler nicht an die vergangenen zwei Spiele anknüpfen.
Gianluca Lombardi
Im Duell: Cameron Puertas Castro (links, Lausanne) und Silvano Schäppi (Wil).Bild: Gianluca Lombardi

Im Duell: Cameron Puertas Castro (links, Lausanne) und Silvano Schäppi (Wil).Bild: Gianluca Lombardi

Die Zahlen sind ernüchternd. Aus den letzten 14 Spielen resultierte nur ein einziger Sieg. Dass der FC Wil in einer Partie mehr als zwei Tore erzielte, ist gar fünf Monate her. Nachdem man gegen Vaduz und Servette das Gefühl hatte, dass mehr Tore und ein Sieg zum Greifen nah sind, war davon im Waadtland nichts mehr zu sehen.

Wil schlicht zu harmlos

Ohne Zweifel stellt Lausanne-Sport eine starke Mannschaft, gegen die zu verlieren keine Schande ist. Lausanne präsentierte sich in dieser Saison aber selten in einer Verfassung, dass es eine Herkulesaufgabe wäre, mindestens ein Punkt aus der Pontaise zu entführen. Doch dafür waren die Wiler am Samstag schlichtweg zu harmlos.

«Das war eine Lehre»

Die Vorgaben von Ciriaco Sforza sind klar. Er möchte ein Team sehen, das stets versucht, vorwärts zu spielen. Umso sinnbildlicher war die Entstehung des ersten Tors. Nach einem Rückpass von Magnus Breitenmoser verloren die Wiler den Ball und kassierten prompt den frühen Gegentreffer. Sforza dazu: «Das war eine Lehre, aber wenn du keine Fehler und Erfahrungen machst, kannst du nicht stärker werden.»
Neben den spielerischen Komponenten war nach der Partie auch die Physis ein Thema.

Physische Verfassung mangelhaft

Präsident Maurice Weber sah es nicht als Zufall, dass Lausanne in diesem Bereich überlegen war. Tests während der Länderspielpause ergaben, dass die Spieler beim Saisonstart in besserer Verfassung waren. Das war insofern auch ein Vorwurf gegen das ehemalige Trainergespann Konrad Fünfstück/Marco Grimm.
Der FC Wil wird nun an der physischen Verfassung seiner Spieler arbeiten müssen, um den geforderten Spielstil von Sforza umzusetzen. Aber auch sonst dienen die Spiele als Findungsphase für die nächste Saison. Es gilt bereits die Weichen für den Sommer zu stellen, die Kaderplanung voranzutreiben und Ideen einfliessen zu lassen. Dazu ein Team zurück in die Erfolgsspur zu führen, ist keine leichte Aufgabe.

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