NIEDERWIL: Drei Einsprachen gegen Deponie

Die Arbeitsgemeinschaft Brunner Umweltservice AG und Heinz Kaiser AG will im Gebiet Ruetwis eine Deponie für sauberes Aushubmaterial errichten.

Zita Meienhofer
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Rechts neben dem Hof Ruetwis soll die Deponie entstehen. (Bild: Zita Meienhofer)

Rechts neben dem Hof Ruetwis soll die Deponie entstehen. (Bild: Zita Meienhofer)

In Niederwil, südlich der Autobahn, möchte die Arbeitsgemeinschaft Brunner Umweltservice AG, Flawil, und Heinz Kaiser AG, Oberbüren, eine Deponie errichten. Auf den 26000 Quadratmetern Wiesland von der Ufhofen- strasse Richtung Westen und zwischen Autobahn und dem Hof Ruetwis soll während vier Jahren 95000 Kubikmeter sauberes Aushubmaterial aus dem Kanton St. Gallen deponiert werden können. Die Arbeitsgemeinschaft hat dafür ein Projekt ausgearbeitet, das in drei Bereiche aufgeteilt ist: Wasserbau, Deponie und Strassenbau. Anfang November informierten die Verantwortlichen die Niederwiler Bevölkerung über ihr Vorhaben. Der Aufmarsch war sehr gross.

Das Projekt lag bis am Donnerstag zur Bewilligung öffentlich auf. Gemäss Angaben der Gemeinderatskanzlei von Oberbüren sind während der Auflagefrist drei Einsprachen eingegangen. Diese richten sich nicht gegen einen Bereich, sondern seien verschiedener Art. «Der Gemeinderat wird diese nun dem Projektverfasser zur Stellungnahme unterbreiten», erklärt Ratsschreiberin Franziska Herde. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, im kommenden Jahr mit den Vorarbeiten beginnen zu können.

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch