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NIEDERUZWIL: Werbespot für den Lieblingssport

Das Schaulaufen des Eisclubs Uzwil bildet traditionell den Saisonabschluss. Entsprechend gross sind Begeisterung und Stolz, gemachte Fortschritte präsentieren zu dürfen und damit das Publikum mitzureissen.
Christine Gregorin
Ilaria Fosca (EC Uzwil) beeindruckte mit ihren Pirouetten.

Ilaria Fosca (EC Uzwil) beeindruckte mit ihren Pirouetten.

Blumen und Plüschtiere liegen am Freitagabend auf der Eisfläche in der Uzehalle. Begleitet vom frenetischen Applaus des Publikums hat Anna Lenz gerade ihr Showprogramm beendet. Die Erleichterung, dass alles geklappt hat, lässt die Siebenjährige strahlend zu ihrer Familie auf der Betontribüne hochblicken.

Die Nervosität der weiteren neun Eiskunstläuferinnen sowie Philipp Linan - dem einzigen männlichen Protagonisten - wirkt ansteckend. Auf den Zuschauerrängen greift vorfreudiges Kribbeln um sich.

Ansporn zu Höchstleistungen

«Mich fasziniert am Eiskunstlaufen die Kombination von verschiedenen Fähigkeiten», sagt die aktuelle Vizepräsidentin Regula Züst. Einerseits ist das schwerelose Gleiten über das Eis einmalig. Es braucht aber auch gute athletische Fertigkeiten, sind doch Schnellkraft, Koordination und Ausdauer sehr wichtig. Zudem können Kreativität, tänzerisches Talent und Ausdrucksfähigkeit ausgelebt werden, gibt die langjährige EC-Uzwil-Trainerin ihr Credo preis. «Die Läuferinnen und Läufer müssen Freude mitbringen, denn diese Sportart ist technisch sehr anspruchsvoll», weiss Regula Züst. Trainer und Betreuer versuchten durch gute Trainingsbedingungen, Korrekturen und Aufbauarbeit Erfolge zu ermöglichen und dazu zu ermuntern, auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben. «Und wenn dann ein lange geübtes Element gelingt, ist dies sowohl Lohn für das harte Training als auch Ansporn zu weiteren Höchstleistungen», freut sich die Organisatorin des Uzwiler Schaulaufens.

Lenka Annen, Ilaria Fosca, Eliana und Giulia Lipari, Melanie Stadtmann, Melanie Wehrli setzen mit ihrem Gruppenauftritt einen Schlusspunkt der etwas anderen Art. Eine gute Stunde zuvor benennen sie den Unterschied zwischen Wettkampf und Schaulaufen. Stichworte wie kein Konkurrenzkampf, weniger Druck, mehr Show, keine Vorschriften könnten zur Annahme verleiten, es gehe nur um Spass. Sowohl der Eifer als auch der Elan, mit dem die sechs jungen Frauen sprechen, belehren einen jedoch eines Besseren. Der Aufwand ist auch hier erheblich. «Wir sind stolz zeigen zu dürfen, was wir können», bringen es die Athletinnen auf den Punkt. Die drei bis vier Schaulaufen pro Saison fördern darüber hinaus die Teambildung unter Einzelsportlern und sind beste Werbung für den Eiskunstlauf, zeigen sie sich abschliessend überzeugt.

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