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NIEDERUZWIL: Von Föhnwärme bis Eiseskälte

Der Wintersturm Burglind dürfte im Gedächtnis hängen bleiben. Weniger spektakulär ist der Monat Dezember verlaufen. Er brachte zu wenig Sonne, viel Niederschlag und an der Hälfte der Tage eine geschlossene Schneedecke.

Gemittelt über den ganzen Monat hat der Dezember kaum Spektakuläres zu bieten. Allerdings sind bei genauerem Hinschauen einige witterungsmässige Spezialitäten zu entdecken. Während im Fürstenland am 6. Dezember minus drei Grad gemessen wurden, waren es im Hochtal bei Hintergräppelen im Obertoggenburg bitterkalte minus 22 Grad.

Neuer Kältepol in der Ostschweiz?

Die Messstation Hintergräppelen ist erst seit einem Jahr in Betrieb. Sie lässt auf einen neuen Kältepol in der Schweiz spekulieren. Nachdem auf der Glattalp in der Innerschweiz einige Temperaturrekorde sogar La Brévine im Jurahochtal in den Schatten stellten, scheint man nun in unserer Region diesen neuen Kältepol entdeckt zu haben. Die weiteren Messungen werden es zeigen. Jedenfalls wurde dort vor einem Jahr eine Temperatur von minus 38 Grad gemessen, die kälteste Schweizer Temperatur jenes Winters.

Überdurchschnittlich viel Niederschlag

Schnee und Regen beteiligten sich je zur Hälfte am reichlichen Niederschlag. Der Überschuss liegt bei 15 Prozent. Die halbe Zeit lag eine Schneedecke über dem Fürstenland. Die Heizgradziffer ergibt für den Dezember 583 Grad. Die Temperaturen bewegten sich zwischen -6 und 13 Grad.

Die Sonne erreichte im letzten Monat des vergangenen Jahres ihr Soll nicht. Das Defizit beträgt 18 Prozent. Allerdings konnte der Wind mit Spitzenwerten auftrumpfen. Oftmals wehte im Rheintal der Föhn mit bis zu 16 Grad und 130, auf dem Säntis bis 160, im Vorarlberg sogar bis 240 Kilometern pro Stunde.

Christoph Frauenfelder

redaktion@wilerzeitung.ch

Hinweis

Der Autor ist Inhaber der Meteotop-Wetterstation Fürstenland in Niederuzwil.

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