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NIEDERUZWIL: Noch ist Geduld gefragt

Die Erneuerung der Augartenkreuzung ist seit einigen Jahren ein Thema. Nun liegt eine Vorstudie auf dem Tisch. Konkrete Informationen dazu gibt es allerdings erst Mitte Dezember.
Zita Meienhofer
Jährlich rollen mehr als sieben Millionen Fahrzeuge über die Augartenkreuzung. Im Jahr 2020 soll der Verkehrsknotenpunkt erneuert werden. (Bild: Zita Meienhofer)

Jährlich rollen mehr als sieben Millionen Fahrzeuge über die Augartenkreuzung. Im Jahr 2020 soll der Verkehrsknotenpunkt erneuert werden. (Bild: Zita Meienhofer)

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch

Die Augartenkreuzung wurde im vergangenen Jahr von über sieben Millionen Fahrzeugen passiert. Diese hohe Anzahl von Autos, Lastwagen und Motorräder belastet den Verkehrsfluss. Zu den Stosszeiten stauen sich die Autos bis zur Ochsen-Kreuzung in Niederuzwil und bis zum Kreisel eingangs Oberbüren. Denn, die Strassen, die zur Augartenkreuzung führen, sind auch Zubringer zur Autobahn (A1) Richtung St. Gallen und Zürich. Mit durchschnittlich 21 699 Bewegungen an Werktagen (2016), zählt die Augartenkreuzung zum meist befahrenen Ort im Kanton.

Diese hohe Belastung führt zudem zu Abnutzungen. Der Belag auf der Kreuzung muss saniert werden. Für die Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde ist deshalb seit einigen Jahren klar: An der Augartenkreuzung muss etwas passieren. Nur: Kanton und Gemeinde waren sich bislang nicht einig über das Ausmass dieser Sanierung. Der Kanton wollte lediglich die desolate Fahrbahn im Knotenbereich sanieren, die Gemeinde wehrte sich gegen diese punktuelle Massnahme und sprach sie für ein Konzept aus, welches das Gebiet vom Kreisel in Oberbüren bis zur Kreuzung Gupfen-/Meisenstrasse beinhalten sollte.

Die Planer des Kantons haben nun mit den Verantwortlichen der Gemeinden Uzwil und Oberbüren sowie dem Bundesamt für Strassen (Astra) eine gemeinsame Vorstudie für den künftigen Verkehrsbetrieb erarbeitet. Diese Vorstudie befindet sich zurzeit in der Vernehmlassung der Involvierten. Der Uzwiler Gemeinderat hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, hat die Auswirkungen der vorgesehenen Anpassungen unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Er hat sich zufrieden über die Studie geäussert. Konkretes zum Inhalt gibt es vom Kanton noch nicht. «Bis Ende Jahr wird über die Ergebnisse der Vorstudie informiert», lässt die Medienabteilung des Baudepartements verlauten. Der Uzwiler Gemeinderat gibt minim mehr Preis zum Inhalt: «Der Augarten wird eine Lichtsignalkreuzung bleiben.» Diskutiert wurde im Vorfeld auch immer einmal wieder über einen Kreisel zur Lösung des Problems. Weiteres Detail: Entlang der Gupfenstrasse, zwischen den Einlenkern Meisenstrasse und Flawilerstrasse, sollen Lärmschutzwände erstellt werden.

Die Erneuerung der Augartenkreuzung wird allmählich fassbar: Im kommenden Jahr soll das Vorprojekt erarbeitet werden, das voraussichtlich im Jahr 2020 realisiert werden könnte. Noch nicht bekannt ist, was dieses Vorhaben letztlich kosten soll. Obwohl der Kanton verantwortlich für die Kantonsstrassen ist, haben allerdings auch die Gemeinden Beiträge zu leisten – das Strassengesetzt verpflichtet sie dazu.

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