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NIEDERUZWIL: Galerie muss ausziehen

Die Gemeinde will die Liegenschaft an der Henauerstrasse 20 verkaufen. Die Galerie zur alten Bank muss wohl oder übel ihren Standort wechseln. Die Suche nach anderen Räumen ist schwierig.
Urs Bänziger
Der Noch-Standort der Galerie zur alten Bank an der Henauerstrasse 20 in Niederuzwil. (Bild: Gianni Amstutz)

Der Noch-Standort der Galerie zur alten Bank an der Henauerstrasse 20 in Niederuzwil. (Bild: Gianni Amstutz)

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

Im Dezember bezieht das Uzwiler Gemeindepersonal den Neubau an der Lindenstrasse. Die Sozialen Dienste wechseln danach ihren Standort von der Henauer- an die Flawilerstrasse, ins Gebäude, wo sich zurzeit noch die ­Finanzverwaltung befindet. Die Büroräume an der Henauerstrasse 20 werden von der Gemeinde nicht mehr benötigt, der Gemeinderat hat deshalb entschieden, die Liegenschaft zu verkaufen. Das hat Folgen für die Galerie zur alten Bank. Die Galeriekommission unter der Führung von Gemeinderätin Dora Hadorn geht davon aus, dass sie nach dem Verkauf ausziehen muss.

Seit drei Monaten intensiv auf der Suche

«Seit drei Monaten sind wird intensiv auf der Suche nach einem anderen Standort», sagt Dora Hadorn. Bisher ohne Erfolg. «Wir haben schon Objekte angeschaut. Darunter die ehemaligen, leer stehenden Räume der Credit Suisse an der Bahnhofstrasse. Der Standort wäre zwar geeignet, aber der Mietzins würde im Jahr über 30000 Franken kosten. Das kann sich die Galerie nicht leisten», sagt Dora Hadorn. Besichtigt hat die Galeriekommission auch Räume im Geschäftszentrum Mühlehof, aber auch dort ist der Mietzins zu hoch. Die obere Grenze für die Mietkosten dürfe nicht mehr als 20000 Franken betragen, sagt Dora Hadorn. «Die Galerie zur alten Bank ist auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Wir wollen die öffentlichen Gelder haushälterisch einsetzen.»

Noch bleibt der Galeriekommission Zeit, um sich nach einem anderen Standort umzusehen. Die Ausstellungen im nächsten Jahr kann sie unverändert in den Galerieräumen an der Henauer­strasse 20 durchführen. «Die ­Suche nach neuen geeigneten Räumen dürfte schwierig werden. Das haben die ersten Besichtigungen bereits gezeigt», sagt Dora Hadorn. Nebst einem maximalen Mietzins von monatlich 1500 bis 1600 Franken sollte das Objekt rund 150 Quadratmeter umfassen, die Räume sollten hoch sein, der Zugang ebenerdig und der Standort im Zentrum.

Eine leise Hoffnung hat die Galeriekommission noch, dass sie vielleicht doch an der Henauerstrasse bleiben kann. «Aber solange es keinen Käufer gibt, ist das nur Wunschdenken», sagt Dora Hadorn. Wohl oder übel wird die Galerie mit dem Standortwechsel auch ihren Namen ändern müssen. «Die alte CS-Filiale an der Bahnhofstrasse hätte natürlich gepasst. Da hätten wir die Galerie weiterhin ‹zur alten Bank› nennen können. Als kleine, aber feine Galerie Kunstschaffen aus der Region zeigen, das werden wir in Zukunft auch mit neuem Namen.»

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