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NIEDERUZWIL: Dirigentenwechsel bei den Füürharmonikern

Songs, Jodel und Volksmusik: Rund 200 Zuhörer mochten sich das Sommernachtsfest 2017 des Sängerbundes an der Thur nicht entgehen lassen. Dabei wurde mit Markus Huber auch ein neuer Dirigent vorgestellt.
Reto Montibeller, seit elf Jahren Leiter der kreativen Füürharmoniker, übergab an diesem Abend den Dirigentenstab an Markus Huber. (Bild: Peter Jenni)

Reto Montibeller, seit elf Jahren Leiter der kreativen Füürharmoniker, übergab an diesem Abend den Dirigentenstab an Markus Huber. (Bild: Peter Jenni)

Für den Auftakt war die S’coolband von Edi Tognazza zuständig: Ein Song-Trio, unterstützt von sieben Musikanten. Was diese Gruppe aus Mittel- bis Oberstufenschülern zum Besten gab, hie und da von ihrem Dirigenten an der Trompete unterstützt, erstaunte und begeisterte. Und erfreute sicher auch den Leiter der Musikschule, Patrick Hilb, der unter den Zuhörern weilte.

Der Sängerbund unter der Leitung von Brigitte Sennhauser überraschte bei seinem ersten Auftritt u.a. mit den neu einstudierten Liedern «Halleluja» und «Über den Wolken».

20 Franken aus Keels Portemonnaie

Die rotweissen Füürharmoniker, eine der Feuerwehr nahestehende Blasmusik-Formation und seit elf Jahren unter der Leitung von Reto Montibeller, kam mit ihrem volkstümlichen Spiel gut an. Dabei durfte auch das Lied «Mer sind vo de Füürwehr» nicht fehlen. Bei ihrem zweiten Auftritt gaben die Füürharmoniker einen Dirigentenwechsel bekannt. Auf Montibeller folgt Markus Huber. Die Jodler waren bei diesem Anlass für die Herausgabe der Getränke, Grilladen und Kuchen zuständig. Sie brachten es mit ihren Darbietungen (aus Qualitätsgründen ohne Mikrofon) fertig, dass es im Zelt ruhig wurde. Der Jodelclub Uzwil hatte sich eine Woche zuvor am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig beteiligt und war mit der Bestnote heimgekehrt. Klar, dass an diesem Abend auch jenes Wettlied erklang – mit dabei die Solistin Gabriela Fenner. Nicht fehlen durften bei den Jodlern die witzigen Einlagen, ein Grund für Gemeindepräsident Lucas Keel, sich mit einem 20er-Nötli für einen Witz zu revanchieren.

Pflanzenschmuck zum Schluss der Sängerkarriere

Bei seinem zweiten Auftritt des Abends sang der Sängerbund fast alle Lieder auswendig. Präsident Albert Luder dankte schliesslich den Helfern und erwähnte speziell Walter Wirth, langjähriger Sänger, der einen Teil des Pflanzenschmucks im Zelt zusammengetragen hatte und zukünftig nicht mehr aktiv singen wird.

Nach 22 Uhr lud Pianist und Sänger Hanspeter Nadler die Tanzfreudigen ein, zu seinen Stücken zu tanzen. Eine Gelegenheit, die von einigen Paaren gerne genutzt wurde. (ab)

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