NIEDERUZWIL: Altweibersommer brachte ein paar warme Tage

Die Trockenheit dauert nun schon seit Juli 2016 an. Obwohl es im September an 15 Tagen regnete, wurden nur 90 Prozent der Niederschlagsmenge erreicht. Auch die Durchschnittstemperatur war zu niedrig.

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Zwar brachte der Altweibersommer ein paar warme Tage. Trotzdem ergab die Wetterbuchhaltung Ende Monat ein Temperaturmittel von nur 12,9 Grad. Das ist ein Grad zu wenig, vergleicht man mit dem langjährigen Mittelwert 1981–2010. Nur wenige Tage Anfang und Ende Monat waren überdurchschnittlich temperiert (siehe Grafik). Ansonsten vermochte der Altweibersommer nicht so richtig in Fahrt zu kommen. Sommertage mit 25 Grad gab es im September keine mehr. Der Temperaturumfang reichte von 3 bis 24 Grad. Die Heizgradziffer macht bereits 95 Grad aus. Die Trockenheit dauert seit Juli 2016 ungebrochen an. Mit 109 Millimetern wurden nur 90 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge erreicht. Diese verteilte sich auf 15 Tage, fünf zu viel. An nur einem Tag herrschte Sturm. Die Sonne schien mit 107 Stunden nur 70 Prozent des erwarteten Septemberwertes. Viele Wolken verdeckten sie oft. Gewitter waren nur an einem Tag zu beobachten. Die Gewittertätigkeit ist im Oktober abgeschlossen. Dafür tauchen vermehrt Morgennebel und Hochnebel auf. Sie benötigen meist bis zum Mittag oder gar bis in die Nachmittagsstunden, um sich aufzulösen.

Christoph Frauenfelder

redaktion@wilerzeitung.ch

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