Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NIEDERHELFENSCHWIL: Steuererträge liegen deutlich über dem Budget

Die Mehreinnahmen der Gemeinde betragen knapp 540000 Franken.

Die Steuerabrechnung 2017 der Gemeinde Niederhelfenschwil schliesst mit Mehreinnahmen von knapp 540000 Franken gegenüber dem Budget ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat der totale Steuerertrag um 530000 Franken abgenommen, was aber infolge der Steuerfusssenkung und des Grundsteueransatzes zu erwarten war, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Wiederum einen markanten Anstieg von 8 Prozent verzeichnet die einfache Steuer der laufenden Einkommenssteuer der natürlichen Personen. Somit liegt Niederhelfenschwil deutlich über dem Kantonswert von 2,5 Prozent.

Diese Zunahme sei vor allem mit der Fertigstellung einiger Neubauten in der Gemeinde zu begründen, heisst es in der Mitteilung weiter. Infolge dieser Neuzuzüger erhöhte sich die Anzahl Steuerpflichtiger auf 1882 (plus 2,4 Prozent). Der Anstieg der Einkommenssteuer wirkt sich auch auf das Sparverhalten der Steuerpflichtigen aus. So stieg 2017 die Vermögenssteuer um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Ein weiterer Grund der höheren Vermögenswerte liegt bei den hohen Kapitalauszahlungen sowie den erhöhten Grundstückswerten. Da die provisorischen Steuerrechnungen 2016 noch mit dem höheren Steuerfuss ausgestellt wurden, fallen die Nachzahlungen nicht mehr im gleichen Masse aus wie im Vorjahr.

Ausserordentliche Zunahme bei juristischen Personen

Als «sehr erfreulich» festgehalten werden, dürfe die ausserordentliche Zunahme bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen, schreibt die Gemeinde. Obwohl die Gemeinde Niederhelfenschwil im Vergleich zu anderen Gemeinden eine geringe Anzahl an juristischen Personen aufweise, hätten sich Mehreinnahmen von 160000 Franken ergeben. Somit seien 2017 die Erträge um fast 50 Prozent gestiegen.

Wie erwartet sind dafür die Einnahmen aus den Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Während diese 2016 noch 760000 Franken ausmachten, ergaben sich 2017 noch knapp 420000 Franken, was ziemlich genau dem Budget entspricht. Wie die Gemeinde weiter informiert, haben die Ausstände der aktuellen Steuern im Vergleich zu den Vorjahren nur gering zugenommen. Dies sei das Ergebnis einer effizienteren Bearbeitung beim Bezug der definitiven Ausstände (Stundungen, Betreibungen). (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.