Niederhelfenschwil sagt Nein zur Arbeitsplatzzone A18.5 und Ja zur Sanierung des Lernschwimmbeckens

Für das Gebiet Geren in Lenggenwil wird in der Ortsplanung nun mit 15 Metern maximaler Bauhöhe weiter geplant.

Hans Suter
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Blick auf die Gewerbe- und Industriezone Geren in Lenggenwil. (Bild: Yannis Keller)

Blick auf die Gewerbe- und Industriezone Geren in Lenggenwil. (Bild: Yannis Keller)

In Lenggenwil lagen die Nerven blank bis zum Abstimmungstag. Nun ist es entschieden: In einer Grundsatzabstimmung spricht sich eine knappe Mehrheit Stimmberechtigen der politischen Gemeinde Niederhelfenschwil  gegen die Arbeitsplatzzone A18.5 im Gebiet Geren in Lenggenwil aus. Die Zone A18.5 hätte eine maximale Bauhöhe von 18,5 Metern möglich gemacht. Diese wäre nötig gewesen, um dem Gossauer Holzverarbeitungsbetrieb Gebrüder Eisenring AG optimale Baubedingungen für eine Betriebsansiedlung zu ermöglichen.

Nur 50 Stimmen Unterschied

633 gegenüber 583 Stimmberechtigten sprachen sich für die Arbeitsplatzzone A15 mit 15 Metern maximaler Bauhöhe aus. In einer kurzen Stellungnahme teilt der Gemeinderat Niederhelfenschwil mit, er nehme das Resultat zur Kenntnis und werde in der Ortsplanung nun mit der Arbeitsplatzzone A15 weiter planen.

Bei der Firma Gebrüder Eisenring AG steht nun die Entscheidung an, ob an Lenggenwil festgehalten werden soll oder nicht. Die Stimmbeteiligung betrug 56,9 Prozent.

Ja zum Lernschwimmbecken

In einer Grundsatzabstimmung sprechen sich die Niederhelfenschwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 974 Ja zu 286 Nein für die Sanierung des Lernschwimmbeckens in der Oberstufenschulanlage Sproochbrugg in Zuckenriet aus. Der Gemeinderat wird nun ein detaillierten Sanierungsprojekt für das Lernschwimmbecken mit Kreditantrag ausarbeiten. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,7 Prozent.

Update folgt